AktuellesImmo-Messe: Augen auf beim Immobilienkauf

jehi, vom 19.08.2011 12:20 Uhr
Besucher und Stände am 19.+20.Oktober. Foto: ZVW
Besucher und Stände am 19.+20.Oktober.Foto: ZVW

Bereits zum 13. Mal hat der Zeitungsverlag Waiblingen am 20./21. Oktober zur Immobilienmesse ins Bürgerzentrum eingeladen. Das Interesse an regionalen Immobilien ist so groß wie das Bedürfnis nach Informationen über die Risiken bei deren Kauf.

Der Schwabe ist und bleibt ein Häuslebauer. Die Angst vor der Inflation, wie rational begründet sie am Ende auch sein mag, lässt Immobilien vielen als vermeintlich einzig sichere Anlage erscheinen. Die Branche gibt sich auf der Immo 2012 dementsprechend gut gelaunt. Wen man auch fragt, überall zufriedene Gesichter.

Die Nachfrage ist höher als das Angebot

Herbert Zäpf von der Kreissparkasse Waiblingen blickt positiv in die Zukunft: „Eigentlich könnte noch viel mehr gebaut werden. Die Nachfrage ist riesig, auch aufgrund der niedrigen Zinsen.“ Eine Blase befürchte er aber nicht. „Die Preise gehen zwar in den letzten zwei bis drei Jahren nach oben. Dabei handelt es sich aber um eine Normalisierung. Denn in den 15 Jahren zuvor waren sie konstant zu niedrig.“

Auch Klaus Böhm von Schatz Immobilien kann sich nicht beklagen. Die Nachfrage übersteige bei weitem das Angebot. „Wir würden ja sofort bauen, aber uns fehlen schlicht die Bauplätze.“ Insbesondere die Innenstädte werden wieder attraktiver. „Zentrumswohnen mit guter Infrastrukturanbindung ist gerade bei älteren Menschen beliebt.“ Der Trend gehe, auch angesichts des demografischen Wandels, hin zu mehr Betreutem Wohnen.

Aber auch Plätze in der Peripherie sind begehrt. Große Unterschiede innerhalb des Rems-Murr-Kreises sind dabei nicht erkennbar. Überall werden Immobilien gesucht. Während es die älteren Semester in die Innenstädte drängt, ziehen Familien tendenziell eher in die Peripherie. „Im Prinzip gibt es eine gesunde Verteilung innerhalb der Region, nur die Berglen sind ein bisschen schwierig“, so Ute Schloz von Riker Immobilien.

 

 

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