Donnerstag, 17. Mai 2012
 
 
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Brüssel 24 Stunden in der Stadt

Sven-Claude Bettinger, vom 30.01.2012 05:00 Uhr
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9.00 Uhr: Schlemmer-Frühstück
Raus aus den Federn und zum Frühstücken ab auf 
die trendige Rue Dansaert. Im Pain 
Quotidien gibt’s leckere Schokoladen-croissants, Bio-Zerealien & Co. Dazu einen Kaffee bestellen und Kräfte für einen aufregenden Tag sammeln. 
Wo? Rue Antoine Dansaert 16 A, www.painquotidien.com Foto: SoAk

9.00 Uhr: Schlemmer-Frühstück
Raus aus den Federn und zum Frühstücken ab auf
die trendige Rue Dansaert. Im Pain
Quotidien gibt’s leckere Schokoladen-croissants, Bio-Zerealien & Co. Dazu einen Kaffee bestellen und Kräfte für einen aufregenden Tag sammeln.

Wo? Rue Antoine Dansaert 16 A, www.painquotidien.com
Foto: SoAk

Jede Stadt hat ihre Sehenswürdigkeiten. Die meisten davon hat man schon zigmal gesehen – mit eigenen Augen oder auf Fotos. Unsere Serie führt jenseits der bekannten Pfade durch eine Stadt. Heute: ein Tag in Brüssel und Umgebung mit einmaligen Erlebnissen. Gehen Sie auf Tour mit dem Szene-Scout.

Anreise
Die belgische Hauptstadt Brüssel ist gut mit dem Zug erreichbar (www.bahn.de). Wer per Flugzeug anreisen möchte, kann ab Frankfurt am Main oder
Stuttgart Direktverbindungen der Lufthansa (www.lufthansa.com) oder von Brussels Airlines (www.brusselsairlines.com) nutzen.

Was Sie tun sollten
Sie waren noch nie in der Stadt? Hier die besten Tipps für interessante Orte und Sehenswürdigkeiten:

Centre Belge de la Bande Dessinée: Alle Comic-Klassiker, versammelt im prächtigen Jugendstilkaufhaus.
Grand-Place: Zeugen vom Reichtum Brüssels – das prunkvolle Rathaus und die üppigen Zunfthäuser.
Manneken Pis: Der Knabe symbolisiert die Zwanzé, den typisch Brüsseler Witz.
Cathédrale Saint-Michel: Die prachtvoll restaurierte Kathedrale spiegelt europäische Geschichte wider.
Musées Royaux des Beaux-Arts de Belgique: Belgiens größtes Museum lockt mit Bruegel und Rubens.
Palais de Justice: Brüsseler Grandeur demonstriert dieser grandiose Kuppelbau.
Place du Sablon: Hier sonnt sich die beau monde vor den Auslagen der feinsten Antiquitätengeschäfte.
Berlaymont: Die Schaltzentrale der EU ist transparent, umweltfreundlich und voller High Tech.
Musées Royaux d’Art et d’Histoire: Meisterwerke in 140 Sälen – von der Antike bis zur Moderne.
Musée Horta: Mit dem eigenen Wohnhaus schuf Victor Horta, Schöpfer des Jugendstils, ein Prachtstück.
Atomium: Das futuristische Kugelgebilde ist das Wahrzeichen von Brüssel.
Musée Royal de l’Afrique Centrale: Die schönsten Masken und Plastiken Afrikas präsentiert das Schlossmuseum Leopolds II.
Théâtre Royal de la Monnaie: Die über 300-jährige Oper bietet für Augen und Ohren höchsten Genuss.
Rue Antoine Dansaert: „Sehen und gesehen werden“ lautet das Motto auf dieser schicken Modemeile.

Was Sie lassen sollten
Im Viertel Ilôt Sacré essen: Immer noch fallen Besucher auf die opulenten Auslagen von Fisch und Schalentieren, die einladenden Interieurs, die netten Terrassen und die insistierenden Kellner herein. Meistens isst man schlecht und wird kräftig übers Ohr gehauen.

Ohne Reservierung ins Restaurant: Ob Gourmettempel, Brasserie oder Szenetreff: Die Brüsseler gehen gerne und oft auswärts essen. Deshalb müssen Sie unbedingt vorher reservieren, fürs Wochenende am besten mehrere Tage im Voraus.

Beim Autofahren das Handy benutzen: Das gilt als schwere Verkehrswidrigkeit. Wer erwischt wird, zahlt 100 Euro Strafe, wenn sofort bezahlt wird, und bis zu 1375 Euro bei Einschaltung des Gerichts.

Falsch parken: Auch wenn Einheimische aufs Geratewohl auf Zebrastreifen und Bürgersteigen parken, Nachahmung wird nicht empfohlen. Insbesondere am Wochenende lässt die Polizei die Autos gnadenlos abschleppen.

Allgemeine Informationen
Offizielle Internetseite für Tourismus, www.visitbrussels.be

Literatur
Alle Texte und Empfehlungen auf dieser Seite wurden dem Marco-Polo-Reiseführer „Brüssel“ entnommen, Mairdumont, 9,95 Euro. In Kooperation mit den Marco-Polo-Reiseführern, www.marcopolo.de/bruessel

Der Autor
Sven-Claude Bettinger, gebürtiger Saarländer, lebt seit 1975 in Brüssel. Besonders schätzt er die hohe Lebensqualität und die kulturelle Vielfalt.

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