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Deutschland Gute US-Börsenstimmung verhilft dem Dax zu Gewinnen

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Frankfurt/Main.
Der Dax scheint aus seiner Lethargie erwacht. Der freundliche Handelsstart in den USA verhalf auch dem deutschen Leitindex zu Gewinnen.

Am Nachmittag rückte er um 0,45 Prozent auf 12 106,65 Punkte vor und stieg auf den bisher höchsten Stand des Tages.

Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es mit plus 0,89 Prozent noch etwas deutlicher hoch als im Dax. MDax und TecDax hingegen kamen weiterhin kaum vom Fleck: Der Index der mittelgroßen Werte stieg um 0,05 Prozent auf 23 624,25 Punkte. Der Technologie-Index rückte um 0,08 Prozent auf 1994,37 Zähler vor.

Im Fokus stand weiterhin die Kapitalerhöhung der Deutschen Bank, die gut anlief. Die Zeichnungsfrist startete, und die Aktien werden nun ohne Bezugsrechte gehandelt. Die Altaktionäre können für zwei gehaltene Aktien eine neue zum Stückpreis von 11,65 Euro erwerben.

Sowohl die Aktien der Deutschen Bank als auch die Bezugsrechte wurden über ihrem rechnerischen Kurs gehandelt. Das gab auch den Papieren der Commerzbank Auftrieb, die um fast drei Prozent zulegten.

Die Anteilsscheine von BMW sprangen um etwas mehr als zwei Prozent hoch. Sie profitierten zur Vorlage der endgültigen Bilanz vom besser als erwarteten Ausblick des Autobauers auf das Vorsteuerergebnis 2017.

Die Aktien von FMC und der Mutter Fresenius litten unter negativen UBS-Studien und büßten dreieinhalb Prozent und zwei Prozent ein.

Im Index der mittelgroßen Werte stachen die Aktien von Deutsche Wohnen mit einem Minus von fast zwei Prozent hervor. Sie waren damit trotz einer deutlichen Dividendenanhebung Schlusslicht im MDax.

Im SDax gewannen die Anteilsscheine von SGL als Spitzenwert knapp fünf Prozent. Der Kohlenfaserspezialist hatte ebenfalls Zahlen vorgelegt und sieht sich inzwischen wieder auf Wachstumskurs. Mehrere Analysten äußerten sich zufrieden über die Fortschritte von SGL beim Konzernumbau.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von 0,18 Prozent am Vortag auf 0,21 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,14 Prozent auf 141,30 Punkte. Der Bund-Future sank um 0,39 Prozent auf 159,25 Punkte. Der Kurs des Euro stieg wieder über 1,08 US-Dollar. Tags zuvor hatte die Europäische Zentralbank den Referenzkurs auf 1,0752 (Freitag: 1,0737) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9301 (0,9314) Euro.

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