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Fußball-Kreisliga A IIFSV Weiler zum Stein geht neue Wege

Gisbert Niederführ, vom 07.12.2012 00:00 Uhr
 Foto: ZVW
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Beim FSV Weiler zum Stein ist es in den zurückliegenden Jahren ständig bergauf gegangen. Aufstieg in die Fußball-Kreisliga A II und dort gleich in der Spitzengruppe etabliert. Doch diesmal stimmen die Ergebnisse nicht. Falsch, sagt Trainer Tim Böhringer. „Wir sind völlig in der Spur.“ Allerdings in einer völlig neuen.

Die Weilermer hatten unter Böhringer zahlreiche Spieler geholt (18 im ersten Jahr) und oft hatten die bereits in der Bezirksliga oder gar Landesliga gespielt. „Mir blieb ja gar nichts anders übrig“, sagt Böhringer heute. Der FSV war 2007 ganz unten angekommen, die Aktivenmannschaft stand kurz vor der Auflösung. Vor sechs Jahren begannen Böhringer und seine Mitstreiter mit dem Wiederaufbau. Mit Erfolg und der machte Lust auf mehr. „Ziel war schon, auch in der Kreisliga A vorne mitzuspielen“, sagt der Trainer. So wurde der Kader unter anderem mit Bülent Güner oder Marko Leskovar, ehemalige Oberliga- und Verbandsligaspieler, ergänzt.

Nun jedoch „haben wir ganz bewusst einen Schnitt gemacht und die Mannschaft deutlich verjüngt.“ Fünf Spieler kamen aus der eigenen A-Jugend, „von 22 Spielern im Kader sind 17 unter 23 Jahren“, sagt Böhringer. Da seien Ergebnisse und Tabellenplätze erst einmal zweitrangig.

Die Saison allerdings begann überraschend erfolgreich. Auf sieben Spiele ohne Niederlage folgte jedoch ein 1:6 beim TSC Murrhardt . Danach gab es knappe Niederlagen gegen die Spitzenteams der Liga. „Wir haben gut mitgehalten“, sagt Böhringer.

Böhringer: „Klar zahlt man hie und da Lehrgeld“

Er ist sehr zufrieden mit seinen jungen Spielern, die schon viel gelernt hätten. „Klar zahlt man hie und da auch Lehrgeld.“ Doch die Jungen spielten sehr diszipliniert und kompensierten dadurch auch die Ausfälle der Etablierten. Michael Rosanelli, Markus Brenienek, Uwe Hesselschwerdt, Markus Schaffer, Umut Özer fehlten oft und Marko Leskovar hilft ohnehin nur aus, wenn’s klemmt. Schwer getroffen allerdings hat den FSV die Verletzung von Stefano Lämmle. Der Goalgetter war eigens vom TSV Leutenbach geholt worden, weil’s Probleme im Sturm gegeben hatte. Im fünften Saisonspiel jedoch brach er sich Nasenbein und Augenhöhle, ist seither nicht mehr aufgelaufen.

Platz neun, so Böhringer, sei okay. Die Umstrukturierung laufe bestens. „Gegen die TSG Backnang hatte die Mannschaft ein Durchschnittsalter von 20,8 Jahren.“ Steffen Treffz schaffte es aus der A-Jugend direkt zum Stammspieler. Florian Ziech, Fabian Seiler und Robin Kalb hatten ebenfalls schon viele Einsätze. Stefan Dehn, der ein Jahr zuvor aus der A-Jugend gekommen ist, hält Böhringer für „ein Riesentalent“, der bereits zum Leistungsträger geworden ist. Und im Tor werde sicher bald der 18-jährige Clemens Stöver Routinier Patrick Dietrich (38) ablösen.

Der FSV spiele zwar momentan nicht mehr um die Spitzenplätze, sei aber für die Zukunft gerüstet. „Es war mir wichtig, dass das Ganze nicht zusammenbricht wie ein Kartenhaus“ – wenn er mal als Trainer aufhört. Nach sechs Jahren FSV Weiler zum Stein ist nämlich noch nicht sicher, ob es auch ein siebtes Jahr geben wird.

FSV Weiler zum Stein

In den zurückliegenden Spielzeiten belegte der FSV Weiler zum Stein die Plätze vier und fünf in der Kreisliga A II.

2007 war er am Tiefpunkt gewesen: Vorletzer in der Kreisliga B I. 2010 gelang der Aufstieg.

Der FSV muss sich in der Gemeinde Leutenbach (im Kampf um Spieler) gegen zwei Konkurrenten behaupten: Der TSV Nellmersbach zählt zu den Topteams der Bezirksliga, der TSV Leutenbach allerdings ist gerade erst in die Kreisliga B II abgestiegen.

Aktuell erfolgreichster Torschütze ist Markus Brenienek mit fünf Treffern. Michael Rosanelli hat vier Treffer erzielt.

 

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