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Judith Rakers„Schlimmer als Zahnschmerzen“

Carolin Stihler, vom 15.12.2012 16:00 Uhr
Von Schubladendenken hält sie nichts: In ihrer neuen Sendung "Einfach magisch" zeigt sich "Tagesschau"-Sprecherin Judith Rakers von ihrer glamourösen Seite. Foto: Bayerischer Rundfunk
Von Schubladendenken hält sie nichts: In ihrer neuen Sendung "Einfach magisch" zeigt sich "Tagesschau"-Sprecherin Judith Rakers von ihrer glamourösen Seite.Foto: Bayerischer Rundfunk

Stuttgart. Mit „Einfach magisch“ moderiert Judith Rakers ihre erste eigene Sendung. Während für sie im Berufsleben Disziplin an erster Stelle steht, gönnt sie sich im Privaten kleine Laster.

Frau Rakers, sind Sie schon in vorweihnachtlicher Stimmung?
Ja, wir haben die Wohnung ein bisschen geschmückt und haben Adventskalender. Die bekommen wir jedes Jahr von meinen Eltern, und dieses Mal sind tatsächlich nur die ersten Türchen geöffnet. Was selten bei mir ist, weil ich dazu neige, schon am dritten Tag Türchen 20 aufzumachen. Letztes Jahr musste ich dreimal den Adventskalender neu kaufen, weil ich ihn zweimal komplett geplündert hatte.

Wie feiern Sie Weihnachten?
Ich feiere Weihnachten, seit ich denken kann, immer gleich. Mit meinem Vater, bei dem ich aufgewachsen bin, der ganz klar sagt: Es gibt erst dann ein anderes Weihnachten, wenn ihr eigene Kinder habt. Bis dahin kommt ihr zu uns. Das ist sehr schön. Wir haben einen Baum im Wohnzimmer, und da sind die Tiere, zwei Hunde und vier Katzen, und alle springen um den Baum herum. Dann gibt es Fondue, die Familie sitzt zusammen und irgendeine Katastrophe passiert, und wir haben immer Spaß. Meistens in Zusammenhang mit den Katastrophen.

Was für Katastrophen?
Letztes Jahr ist der Fondue-Topf explodiert. Die Glasplatte konnte die Hitze von diesem riesigen Fondue-Feuer offensichtlich nicht so gut ertragen, weil sie nur für Teelichter ausgerichtet war. Sie ist in drei Millionen Stücke zersprungen. Die Splitter waren im Fleisch, im Salat, überall. Meine Schwester und ich haben sicherlich 30 Minuten die einzelnen Fleischstücke abgewaschen, es war sehr lustig. Das Jahr davor hing die Katze im Tannenbaum, der noch echte Kerzen hatte. Ihr ist nichts passiert, aber der Baum stand so halb in Flammen. Jetzt haben wir nur noch Elektrokerzen.

In Ihrer neuen Sendung „Einfach magisch“ zaubern vier Prominente gemeinsam mit Zauberkünstlern. Haben die Zauberer Ihnen die Tricks verraten?
Nein, die haben sich da sehr bedeckt gehalten. Es ist ja auch ein Kodex unter Zauberern, dass man die Tricks nicht verraten darf. Aber wir zeigen in der Sendung kleinere Zaubereien, die man zu Hause nachmachen kann und mit denen man bei der nächsten Party Eindruck schinden kann. Aber die großen Illusionen werden nicht aufgeklärt.

Sind Sie jemand, der sich gerne verzaubern lässt, oder wollen Sie wissen, wie der Trick funktioniert?
Ich gehöre definitiv zu der letzteren Kategorie. Ich frage mich bei jedem Trick: wie haben die das gemacht?

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Wadde hadde dudde da gegeben hast war toll
Einer der größten Unterhalter, den dieses Land jemals hervorgebracht hat, geht in Frührente. StN-Autor Tom Hörner verneigt sich vor dem Show-Giganten Stefan Raab, dem er immerhin zwei Dienstreisen zu verdanken hat.
Lernt man das auf der Hauptschule?
Ein italienischer Chirurg möchte den Kopf eines Lebenden auf den Körper eines Toten verpflanzen. Allein schon der Gedanke, dass so etwas klappen könnte, stelle sein Denken auf den Kopf, meint StN-Autor Tom Hörner.
 
 
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Zu "aufreizend": In einer Werkrealschule in Horb am Neckar müssen Schülerinnen, die im Sommer zu viel Haut zeigen, neuerdings ein XXL-T-Shirt überziehen. Ist das übertrieben?

 
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