Donnerstag, 17. Mai 2012
 
 
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Kinoreporter Ein riskanter Plan

Simon Dux und Julian Lenk, vom 01.02.2012 17:25 Uhr
Szene aus dem Film "Ein riskanter Plan" Foto: dpa
Szene aus dem Film "Ein riskanter Plan" Foto: dpa

Simon Dux und Julian Lenk haben sich den Actionthriller "Ein riskanter Plan" angesehen und erzählen euch, was sie vom Film halten: 

In New York sorgt ein vermeintlicher Selbstmörder auf dem 21. Stockwerk des Roosevelt-Hotels für mächtige Aufregung. Straßenblocks werden gesperrt, die Polizei und Feuerwehr erscheinen in einem Großaufgebot. Mehr und mehr Menschen versammeln sich auf der Straße und feuern den Todeskandidaten an. Die Medien wittern einen skandalösen Bericht, der ihre Einschaltquoten erhöhen könnte. Gleichzeitig arbeiten die Behörden auf Hochtouren, um zu ermitteln, wer da überhaupt oben steht und was ihn dazu treiben könnte.
Der frühere Polizist Nick Cassidy (Sam Worthington) folgt dabei seinem ausgeklügelten Plan, daher hat er auch seine Identität verschleiert. Zusätzlich verlangt er nach der berüchtigten Polizistin Lydia Mercer (Elizabeth Banks), die die Verhandlungen mit ihm führen soll. Die Augen von New York sind an diesem Morgen nur auf Cassidy gerichtet. Doch als die Behörden sein Hotelzimmer untersucht haben und feststellen, dass kein Hinweis auf die Identität des Selbstmörders zu finden ist, schöpfen sie Verdacht. In der Tat ist Cassidy keineswegs eine selbstmordgefährdete Persönlichkeit, vielmehr ein Mann mit einem starken Überlebenswillen. Man hat ihm keine andere Wahl gelassen, als diesen Weg zu gehen. Was sich allerdings, während Cassidy auf dem Fenstersims die Augen der Behörden und Medien auf sich zieht, parallel alles abspielt, wird hier nicht verraten.
Nur so viel: Der Kinoeintritt lohnt sich! Die Hauptdarsteller liefern ganze Arbeit ab und auch die Story ist durchaus gut durchdacht und birgt einige Überraschungen. Sowohl Spannung und Spaß als auch gelungene Wendungen machen den Film wirklich sehenswert.
(Simon Dux)

Der ehemalige Polizist Nick Cassidy (Sam Worthington) war erfolgreich und beliebt, bis er eines Tages selbst im Gefängnis sitzt, für ein Verbrechen, welches er - laut ihm - nicht begangen hat. Doch da ihm keiner Glauben schenken möchte, setzt er alles auf eine Karte. Als er die Erlaubnis bekommt, das Gefängnis für die Beerdigung seines Vater zu verlassen, nutzt er die Chance zur Flucht und steigt auf den Fenstersims eines Hochhauses. Während sich am Boden die Polizei und schaulustige Amerikaner, die ihn unbedingt springen sehen wollen, versammeln, steuert Nick per Head-Set den Raub jenes Diamanten, den er gestohlen haben soll.
Was einem hier geboten wird, ist die Eintrittskarte echt wert! Der Film fesselt mit seiner überaus cleveren Story, die Schauspieler agieren und harmonieren prächtig miteinander und da man sich bis zum Finale immer noch nicht sicher ist, wie das Ganze jetzt nun ausgeht, extrem spannend. Sam Worthington macht als selbstmordgefährdeter Cop ebenso eine gute Figur wie Elizabeth Banks als Psychologin.
Es war schön, mal wieder einen Film mit einer genauso interessanten wie intelligenten Story zu sehen, denn dies scheint zur Zeit Mangelware zu sein...
(Julian Lenk)

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