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Kinoreporter Mission Impossible: Phantom Protokoll

Simon Dux und Vincent Lenk, vom 02.01.2012 10:47 Uhr
Tom Cruise im neuesten Teil von "Mission Impossible" Foto: dpa
Tom Cruise im neuesten Teil von "Mission Impossible" Foto: dpa

"Mission Impossible - Phantom Protokoll" ist der vierte Teil der beliebten Actionreihe, in der Ethan Hunt (Tom Cruise) die Hauptrolle spielt. Sein Team von der IMF (Impossible Mission Force) besteht dieses Mal aus Dunn (Simon Pegg, bekannt aus Paul - Ein Alien auf der Flucht), William Brandt (Jeremy Renner, The Town - Stadt ohne Gnade) und Jane Carter (Paula Patton, Déjà Vu - Wettlauf gegen die Zeit).

In Phantom Protokoll jagt Hunt mit seinem Team, nach einer gewaltigen Explosion im Kreml in Moskau, einen Verrückten mit dem Decknamen Cobolt. Dieser verfolgt das Ziel, einen Atomkrieg zwischen den USA und Russland zu verursachen. Bei einer Verfolgungsjagd wird allerdings der Chef der IMF getötet und offiziell wird das Attentat im Kreml Hunt angehängt. Auch die Existenz der IMF wird verleugnet und somit handeln Hunt und sein Team ab diesem Zeitpunkt auf eigene Faust und ohne Unterstützung ihrer Kollegen. Die Jagd nach Cobolt führt das Team zunächst weiter nach Dubai, wo im Burj Khalifa, dem höchsten Gebäude der Welt, die Übergabe von geheimen Abschusscodes für russische Nuklearraketen stattfinden soll. Dabei geht allerdings einiges schief und der Adrenalinpegel des Zuschauers sollte spätestens jetzt auf Höchstniveau sein…

Der Film überzeugt durch eine hochkarätige Starbesetzung. Der Zuschauer befindet sich sofort mitten im Geschehen. Der Film garantiert Action pur, von der ersten Minute bis zur letzten. Wer die ersten Teile der Actionreihe gut fand, wird Phantom Protokoll lieben.
(Simon Dux)



Lang, lang ist es her. Still war es um Tom Cruise, mitsamt seiner bekanntesten Filmreihe, geworden. Ohne lange Vorreden war Mission Impossible 4 auf einmal da.

Top-Agent Ethan Hunt wurde nach einer unautorisierten Tötung auf Eis gelegt und scheint seine restlichen Tage in einem russischen Gefängnis verbringen zu müssen. Doch er wird reaktiviert, da der Welt der Untergang bevor steht. Oder zumindest dem Mittelpunkt der Welt: Amerika. Ein Routine-Einsatz im Kreml in Moskau entwickelt sich zu einer Katastrophe, für die Hunt und sein Team verantwortlich gemacht werden. Auf der Flucht vor - und gleichzeitig auf der Jagd nach - unfassbar bösen Russen, geht es für das Agenten-Team darum, einen Atomkrieg zwischen den USA und Russland und einen weiteren "Kalten Krieg" zu verhindern.

Dass der letzte Teil der Reihe ein finanzieller Verlust war, ging gänzlich an mir vorbei. Für mich war Teil 3 bisher der Beste. Wie gesagt, bisher. Nun wurde der Regisseur ausgetauscht und was sich nun in den deutschen Kinos abspielt, ist eine Wucht. Unglaublich dichte Spannung, atemberaubende Action, spritziger Humor. In Bezug auf das Actiongenre gibt es nichts, was diesem Film fehlen könnte. Teil 4 setzt nicht mehr nur auf Tom Cruise als Alleskönner, sondern gibt auch dem Team hinter Cruise die Chance, sich zu beweisen. Allen voran Simon Pegg als etwas chaotischer Technikfreak, der ganz klar für die lustigen Parts engagiert wurde und bereits in Teil 3 einen kleinen Auftritt hatte. Auch der eher unbekannte Jeremy Renner spielt gekonnt den mysteriösen Analytiker. Einziger Störfaktor ist meiner Ansicht nach die weibliche Hauptdarstellerin Paula Patton, die leider einen sehr gelangweilten Eindruck vermittelt. Glücklicherweise trübt dies jedoch keineswegs den Eindruck des Films.

Amerika gegen Russland im Atomkrieg. Naja, es gab schon bessere Rahmengeschichten, vor allem, da diese wirklich schon oft herhalten musste. Dennoch versteht es der Film, dieses Thema gekonnt unter den Tisch fallen zu lassen und bildgewaltige Action mit der mehr als nur vorhandenen Spannung zu mischen.
Was herauskommt, ist der vielleicht beste Actionfilm der letzten Jahre. Auf jeden Fall der Beste im Jahr 2011.
(Vincent Lenk)

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