Donnerstag, 17. Mai 2012
 
 
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Pro & Contra Mittelaltermärkte: Zwischen prächtig und peinlich

Tina Block, Joscha Klüppel und Boris Müller, vom 09.01.2012 17:24 Uhr
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Beim Thema Mittelaltermärkte scheiden sich die Geister. Foto: ZVW
Beim Thema Mittelaltermärkte scheiden sich die Geister. Foto: ZVW

Die Schlacht in Geschmacksfragen ist eröffnet: Ein Pro und Contra zum Thema Mittelaltermärkte

Für die einen eine willkommene Abwechslung zum Alltag, für die anderen die peinlichste Nebensache der Welt.
Land auf und ab sind Mittelaltermärkte ein Publikumsmagnet. Während es für die Besucher dieser Märkte ein schöner Anlass ist, einer romantisch verklärten Vorstellung vom Mittelalter zu frönen, ist es für die Schausteller vor allem eines: ein Geschäft. Begleitet von dem Geruch von Pferdemist und obskuren Kräutermischungen, werden Felle, Lederwaren, Keramik, Schmuck, Waffen und mittelalterinspirierte Kostüme an die Nostalgiker gebracht. Häufig sind auf diesen Märkten zahlreiche esoterische Produkte zu finden. Bambus-Windspiele sollen böse Geister fernhalten, mit Hilfe von Glaskugeln soll in die Zukunft geblickt und mit Toten Kontakt aufgenommen werden. Die angebotenen Edelsteine lindern jedes erdenkliche Wehwehchen und Räucherstäbchen versprechen ein Fest für die Sinne.
Bei den Jung-Redakteuren gewinnen die Befürworter von Mittelaltermärkten die Schlacht denkbar knapp mit 2:1...

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