Samstag, 25. Mai 2013
 
 
Artikel weiterempfehlen Artikel drucken Artikel kommentieren
Artikel bewerten [0.00/0]

Rems-Murr-RundschauVorsicht beim Feuerwerk

ZVW, vom 28.12.2012 00:00 Uhr
 Foto: ZVW
Foto: ZVW
Waiblingen.
Das Abbrennen von Feuerwerkskörpern in der Silvesternacht ist eine schöne Tradition, die jedoch jedes Jahr bei vielen Menschen zu schweren Verletzungen und dauerhaften Gehörschäden führt. Sozialministerin Katrin Altpeter rief die Bevölkerung deshalb am Donnerstag zur Vorsicht bei dem Gebrauch von Böllern und Knallern auf. Ähnlich appellierte Franz Untersteller.

„Lesen Sie vor dem Abbrennen des Feuerwerks die Gebrauchsanweisung sorgfältig durch und beachten Sie die Hinweise“, so Landes-Sozialministerin Katrin Altper (SPD)Insbesondere Verletzungen an den Händen und im Gesicht könnten oft vermieden werden. Altpeter warnte auch vor dauerhaften Hörschäden, die bereits ein einmaliger lauter Knall verursachen könne. „Der Geräuschpegel mancher Silvesterkracher ist mit dem Start eines Düsenflugzeugs zu vergleichen“, so die Ministerin. Insbesondere nicht zugelassene Böller seien oftmals deutlich zu laut. Altpeter rät deshalb zum Kauf von in Deutschland zugelassenen Feuerwerkskörpern, die am Zeichen der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) zu erkennen sind. Außerdem verkauft werden dürften Feuerwerkskörper mit dem europaeinheitlichen CE-Kennzeichen. „Den Ohren entgeht nichts“, sagte die Ministerin. Zwar könne sich in einem Teil der Fälle von Hörschäden das Gehör wieder erholen, aber bei anderen blieben dauerhafte Schäden wie eine Hörminderung oder chronische Ohrgeräusche bestehen. Je dichter die Explosion des Krachers am Ohr erfolge, desto schlimmer die Hörschäden. Besonders gefährdet sind Altpeter zufolge Kinder und Jugendliche, weil diese oft zu nahe an den explodierenden Knallern stünden. Die Ministerin appellierte deshalb an Erwachsene, besonders auf Kinder in ihrer Umgebung zu achten und diesen gegebenfalls hilfreich zur Seite zu stehen. Ein einfacher und wirksamer Schutz gegen Knalltraumata oder dauerhafte Hörschäden sind handelsübliche Ohrstöpsel. Experten empfehlen einen Abstand von mindestens zehn bis zwanzig Metern zu Böllern und sonstigen Silvesterkrachern.

Auch Landes-Umweltminister Franz Untersteller (Grüne) hat zum vorsichtigen Umgang mit Feuerwerkskörpern aufgerufen und den Kauf zugelassener Raketen und Knaller angemahnt. Der Grünen-Politiker sagte: „Nur Böller und Raketen, die die BAM-Zulassung haben oder ein CE-Zeichen tragen, sind bei korrekter Bedienung auch sicher.“ Die Einhaltung der Gebrauchsanleitung diene der persönlichen Sicherheit und der Sicherheit umstehender Personen, erklärte der Minister weiter. Auf gar keinen Fall gehörten Feuerwerkskörper in die Hände von Kindern. „Eltern sollten dafür Sorge tragen, dass Kinder unter zwölf Jahren überhaupt nicht an Feuerwerkskörper gelangen können.“

Kommentare (0)
» Kommentarregeln
  • Kommentare anzeigen
  • Kommentare schreiben
Titel *  
     
Ihr Name *  
     
Kommentar *  
             
(optional)
E-Mail   (wird nicht veröffentlicht)
             
Straße     Hausnr.  
             
PLZ     Wohnort  
             
    (Anschrift und E-Mail sind keine Pflichtangabe, allerdings können Kommentare ohne Angabe der vollständigen Adressdaten in der gedruckten Ausgabe leider nicht berücksichtigt werden. E-Mail, Straße und Nummer werden nicht veröffentlicht.)
             
      * Pflichtfelder
Verwalterpleite: Panik hilft nichts
[Kommentare 1] Wohnungseigentümer sind nach Insolvenz der Haus und Grund Verwaltungs GmbH verunsichert.
VIP-Tickets für den TV Bittenfeld gewinnen
Wir verlosen zwei mal zwei Tickets für das Spiel TV Bittenfeld - HC Erlangen am 01.06.
Amoklauf Winnenden
Alle Berichte der Winnender Zeitung zum Amoklauf seit März 2009
Die gesamte Berichterstattung der Winnender Zeitung seit 2009 finden Sie hier.
 
 
Videos
Interaktiv
  • Umfrage
(Mit) dem Halteverbot verbunden

Die Innenminister wollen die Promillegrenze für Radfahrer senken. Momentan darf der Drahtesel noch mit bis zu 1,6 Promille gefahren werden. Wo die künftige Grenze liegen soll, ist noch unklar. Was halten Sie von der Neuregelung?

 
Gute Idee! Mit 1,6 Promille kann man nicht mehr sicher Fahrrad fahren.
Schwachsinn! Die bisherige Regelung war völlig in Ordnung.
Interessiert mich nicht.
 
(Ergebnis anzeigen)
 
  • Meist gelesen
  • Neueste Artikel
Meist gelesen
Epaper
Von Administrator
  • Twitter
  • Facebook Lokalredaktion
  • Facebook Sportredaktion
Rundschlag
Walkürenritt
Der Rundschlag über den Musikus Richard Wagner und seinen Mehrwert für die heutige Zeit.
Ein Klassiker!
Die SPD wird 150 Jahre alt. Der Rundschlag stellt fest: die SPD hat sich kaum verändert.
Bundesliga-Tippspiel
Tippen Sie mit!
Tippen und gewinnen Sie bei unserem Bundesliga-Tippspiel. Hier können Sie mitspielen >>
TV Bittenfeld
TVB ohne Müller, Weiß und Schöbinger
Vorletztes Auswärtsspiel bei Erstliga-Absteiger Hildesheim unter erschwerten Bedingungen.
Saison-Aus für Bittenfelder Schöbinger
Nach Heimsieg des TVB über Ferndorf diagnostiziert Arzt bei Schöbinger Mittelhandbruch.