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Rems-Murr-Sport Rems-Murr-Teams spielen vorne mit

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Falco Frank (Mitte) und Aufsteiger TSV Schwaikheim stehen auf Platz fünf der Tabelle, der TV Oeffingen (links Philipp von Manstein und Rifaat Al-Shammaa) liegen nur zwei Plätze zurück und der TSV Schornbach, ebenfalls im ersten Landesligajahr, ist sogar Dritter. Foto: Ralph Steinemann

Die Rems-Murr-Fußballteams mischen vorne mit. Ob das TSV Schornbach und TSV Schwaikheim in der Landesliga sind oder die TSG Backnang in der Verbandsliga. In Liga drei tritt die SG Sonnenhof Großaspach in Magdeburg zum Spitzenspiel an.

3. Liga.

1. FC Magdeburg (5. Platz, 52 Punkte) – SG Sonnenhof Großaspach (6., 49 Punkte; Samstag, 14 Uhr). Die Aspacher greifen die Tabellenspitze an. Nur vier Punkte fehlen zu Aufstiegsplatz zwei, einer zu Platz vier, der die Teilnahme am DFB-Pokal sichert. Dieselben Ziele aber hat auch Gastgeber Magdeburg. SG-Cheftrainer Oliver Zapel: „Wir fahren mit voller Überzeugung nach Magdeburg. Es wird ein harter Fight, darauf sind wir vorbereitet.“ Er ist überzeugt davon, dass sein Team „alles geben wird, Mentalität und Einsatz werden die Grundlagen für eine erfolgreiche Partie sein. Gleichzeitig möchten wir aber auch mutig auftreten und mit klaren Aktionen überzeugen.“

Verzichten muss Zapel weiterhin auf Nico Gutjahr, der sich nach seiner Verletzung noch immer im Aufbautraining befindet, ebenso fällt Felice Vecchione weiterhin aus. Hoffnung gibt es bei „Manni“ Kwadwo, der in dieser Woche wieder mit der Mannschaft trainiert hat. Pascal Sohm wurde in den letzten Tagen intensiv behandelt und könnte ebenfalls einsatzbereit sein. Mario Rodriguez wird hingegen ausfallen und nicht mit nach Sachsen-Anhalt reisen.

Verbandsliga.

FC Albstadt (11. Platz, 26 punkte) – TSG Backnang (2., 46 Punkte; Samstag, 15.30 Uhr). Die Aufstiegschance nimmt immer deutlichere Konturen an. Die TSG scheint auch – siehe Sieg über Tabellenführer SGV Freiberg – zum rechten Zeitpunkt in guter Form zu sein. Da kann Albstadt nur zum Problem werden, wenn die TSG die Gastgeber unterschätzt.

Landesliga.

SV Fellbach (12. Platz, 26 Punkte) – 07 Ludwigsburg (6., 39 Punkte; Samstag, 15.30 Uhr). Noch sieben Spiele, acht Punkte Rückstand auf den rettenden elften Platz – es sieht schlecht aus für den SV Fellbach. Im Grunde geht es nur darum, den Abstiegsrelegationsplatz zu verteidigen. Selbst das wird schwer werden, schon jetzt gegen die Spvgg Ludwigsburg.

FC Viktoria Backnang (15., 13 Punkte) – SKV Rutesheim (2., 43 Punkte; Sonntag, 15 Uhr). Die Viktoria muss für die Bezirksliga planen. Selbst ein – unwahrscheinlicher – Erfolg gegen die Rutesheimer wird daran nichts ändern.

Spvgg Gröningen-Satteldorf (4., 39 Punkte) – TSV Schornbach (3., 40 Punkte; Sonntag, 15 Uhr). Aufsteiger Schornbach steht auf Platz drei. Nur vier Punkte fehlen zu Platz eins, drei Punkte zum Relegationsplatz. Was geht noch? Trainer Giuseppe Greco: „Wir wollen den nächsten Schritt machen.“ Den sieht er allerdings (noch) nicht im Aufstieg, sondern darin, sich unter den ersten fünf Teams zu etablieren. Ob in der kommenden Saison mehr möglich ist, müsse auch ein Blick auf die Konkurrenz erst zeigen. Er, Greco, werde den Schritt gerne gehen, aber die Mannschaft müsse mitziehen: härtere Gangart, intensiveres Training – für alle im Kader. Es reiche nicht, wenn hier lediglich die ersten 12, 13 Spieler mitziehen. Dass innerhalb des TSV nun eine Sportmarketing GbR gegründet wurde, heiße nicht, dass Geld für teure Spieler akquiriert werden soll. Das soll lediglich sicherstellen, dass Sponsorengelder bei den Fußballern bleiben und nicht innerhalb des Gesamtvereins verteilt werden – wie es offenbar bisher geschieht. Generell sieht Greco Mannschaft und Verein auf einem guten Weg. Der TSV müsse mittlerweile nicht mehr so intensiv nach Spielern schauen, die würden sich von selbst nach dem TSV erkundigen. In Satteldorf strebt Greco einen Punkt an. Die Spvgg habe ein sehr diszipliniertes Team mit sehr gutem Umschaltspiel. „Wir dürfen uns nicht viele Ballverluste leisten.“ Die Oster-Spielpause hat den angeschlagenen Spielern gutgetan. Fabian Burkhardt, Gianluca Tosto stehen wieder zur Verfügung, auch bei Kosta Petridis und Geo Mahlelis sieht es besser aus.

TSV Crailsheim (10., 35 Punkte) – TSV Schwaikheim (5., 39 Punkte); Samstag, 15.30 Uhr). Nach vier Siegen in Folge musste sich der TSV zuletzt dem TV Oeffingen beugen. Sein Vorsprung auf die Abstiegsränge ist dennoch weiterhin komfortabel, wenn auch nicht so groß, wie ihn Trainer Toni Guaggenti gerne hätte. „Ich schaue auf Fellbach und Brackenheim.“ Die beiden liegen 13 Punkte zurück auf dem Abstiegsrelegationsrang beziehungsweise dem ersten direkten Abstiegsplatz, haben aber bei sieben Spielen noch die Chance auf 21 Punkte. Guaggenti: „Wir brauchen definitiv noch einen Sieg.“ Angesichts der Form der Schwaikheimer in der Rückrunde sollte das kein Problem sein, womöglich schon in Crailsheim. Allerdings haben die Gastgeber zum zweiten Mal bereits den Trainer gewechselt. Wer weiß, was das nun auslöst. Die Schwaikheimer wiederum reisen nicht in Bestbesetzung an. Dennis Solyom ist im Urlaub, Felix Weiblen fehlt womöglich aus beruflichen Gründen, Heiko Bernert fällt mit einem Muskelfaserriss aus. Jochen Bartholomä musste gegen Oeffingen in der Halbzeitpause ausgewechselt werden. Bartholomä ist Arzt und hatte bei sich selbst eine gebrochene Rippe diagnostiziert. Guaggenti fehlt nun die eingespielte Innenverteidigung. Dennoch sagt er: „Wir fahren nicht ohne Chance nach Crailsheim.“ Immerhin hat der TSV auch in Heimerdingen und Satteldorf gewonnen.

SV Schluchtern (9., 35 Punkte) – TV Oeffingen (7., 37 Punkte; Samstag, 15.30 Uhr). Viel passieren kann den Oeffingern nicht mehr, der Erfolg in Schwaikheim war dennoch ein wichtiger. Er verschaffte Sicherheit. Die wird der TV in Schluchtern brauchen.

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