Stuttgart Neue Aufstiegschancen für Haupt- und Werkrealschullehrer

dpa, 21.03.2017 14:52 Uhr
Baden-Württembergs Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU). Foto: Felix Kästle/Archiv Foto: dpa
Baden-Württembergs Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU). Foto: Felix Kästle/ArchivFoto: dpa

Stuttgart.
Das Kultusministerium reagiert mit einer Qualifizierungskampagne auf das allmähliche Verschwinden von Haupt- und Werkrealschulen im Südwesten. Insgesamt 5000 Lehrer sollen von der knapp 40 Millionen Euro teuren Fortbildung profitieren können, wie Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) am Dienstag in Stuttgart erläuterte. "Im Hinblick auf die sich verändernde Schullandschaft ist es entscheidend, Haupt- und Werkrealschullehrkräften Perspektiven für eine Beschäftigung in weiteren Schularten zu eröffnen." Die Pädagogen müssen die Qualifizierung zum Teil in der unterrichtsfreien Zeit absolvieren.

Laut Statistischem Landesamt gibt es 682 Werkrealschulen. Vor knapp zehn Jahren waren es noch 1200. Eisenmann betonte aber auch: "Das ist kein Auflösungsprogramm für Haupt- und Werkrealschulen."

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