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TiergeschichtenEinfach tierisch...

Ramona Adolf, vom 17.12.2012 14:45 Uhr
Symbolbild. Foto: dpa
Symbolbild.Foto: dpa

Nicht nur Autofahrern und Fußgängern macht das Winterwetter zu schaffen. Auch Tiere haben ihre Probleme mit Schnee und Eis und suchen in der kalten Jahreszeit gerne nach einem warmen Unterschlupf.

Am Mittwoch informierte ein besorgter Tierliebhaber in Waiblingen die Feuerwehr, um einen vermeintlich festgefrorenen Schwan auf dem Talauensee zu befreien. Glücklicherweise handelte es sich um einen „Fehlalarm“. Der Schwan hatte lediglich ganz still auf dem Eis gesessen, um Energie zu sparen.

Tatsächlich festgefroren war am Samstag ein Reh in Schleswig-Holstein. Dem Erfindergeist eines Hubschrauberpiloten der Bundespolizei ist zu verdanken, dass das Tier gerettet werden konnte. Das Reh war am Samstag auf dem Süseler See bei Eutin auf dünnem Eis festgefroren. Mit geschickten Flugmanövern gelang es der Hubschrauberbesatzung, das Reh vom Eis ans nächste Ufer zu blasen. Das Tier blieb unverletzt und sprang nach seiner Rettung sofort davon.

Ein anderes unglückliches Reh hat sich am vergangenen Freitag in Göppingen in ein Wohngebiet verirrt und fiel durch eine Abdeckplane in einen Swimmingpool. Das Tier hatte beim Versuch aus dem Becken zu entkommen den Hausbesitzer geweckt, der die Feuerwehr verständigte. Gemeinsam konnten sie das Reh aus dem Pool befreien und es an einem nahen Waldrand wieder aussetzen.

Ein besonderen tierischen Gast hatte am Wochenende ein Paar aus Magdeburg in seiner Wohnung. Eine Fledermaus war wohl über ein gekipptes Fenster in die Wohnung gelangt und hatte es sich hinter einer Lautsprecher-Box gemütlich gemacht. Die Bewohner versuchten vergeblich, das Tier einzufangen. Einem hinzugerufenen Mitarbeiter des Magdeburger Zoos gelang es schließlich, die Feldermaus zu fassen. Im Tiergarten soll sie nun versorgt und später wieder freigelassen werden.
 

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