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"Edward war für mich immer blond", findet Sarina Bernhardt und erzählt, warum die „Twilight“-Filme nicht immer ihrer Vorstellung entsprachen.
Endlich, der vierte Teil der Twilight-Saga im Kino! Vorfreude! Oder auch nicht. Einerseits bin ich ja auch Fan vom blassen Vampir Edward und seiner unerschrockenen Bella, die in der Bis(s)-Reihe gemeinsam und auch mal getrennt gegen ihre Feinde kämpfen. Edward eben ein bisschen mehr als Bella, schließlich hat er ja Superkräfte, auch wenn die Bauchmuskeln bloß aufgemalt sind...
Aber ehrlich gesagt nervt mich dieser Hype, der um die Filme gemacht wurde und wird. Als ich die Bücher las, waren sie noch unbekannt und nur eine meiner Freundinnen hatte sie auch gelesen. Wir fanden die Bücher natürlich total gut, Stephenie Meyer ist ja auch eine gute Autorin, die uns die Geschichte des ungleichen Paares miterleben und mitfühlen ließ.
Doch als plötzlich alle anderen von „Twilight“ erzählten und wie toll das doch sei, wusste ich nicht einmal, dass es sich um ein und dasselbe Buch handelte. Mir waren die Bücher nur unter den deutschen Titeln bekannt. Und dann kamen die besserwisserischen Spätzünder und erklärten mir, um was es ging. Das nervte total.
Schließlich kam dann der erste Film raus. Klar, darauf hatte ich, wie all die anderen, lange gewartet. Aber nun wurde meiner Fantasie ein fetter Strich durch die Rechnung gemacht: Der Sinn von Büchern ist ja nicht nur das Mitfühlen und Sichhineinversetzen, sondern vor allem der, sich mit seiner eigenen Vorstellungskraft eine Welt zu erschaffen. Und als mir Robert Pattinson mit seinen rotbraunen Haaren und seinem für mich falschen „schiefen Lächeln“ entgegenblickte, brach diese Welt zusammen.
Zugegeben, nur schlimm war es natürlich nicht. Ich liebe die Filme und habe die ersten drei Teile im Regal stehen. Aber was ich sagen will: Wie so oft kommen die Verfilmungen nicht an die Bücher heran. Als ich die Bücher las, stellte ich mir Edward immer mit blonden Haaren vor, obwohl Stephenie Meyer ihn nicht so beschreibt. Und nun nahm der Film mir auf bestimmte Weise meinen perfekten Edward.
Genauso ging es mir mit Jake, Bellas bestem Freund. In den Büchern habe ich ihn gehasst, er war immer da, wo er nicht sein sollte, und seine Eifersucht machte mich ganz krank. Doch kaum sehe ich Taylor Lautner als Werwolf oder seinen durchtrainierten braun gebrannten Körper in Menschengestalt, wandelt sich meine ursprüngliche Meinung. Wie oberflächlich und naiv von mir. Aber ich bin da keineswegs ein Einzelfall. Die meisten meiner Freundinnen würden ihn dem Bleichgesicht Edward alias Robert Pattinson vorziehen, wenn sie die Wahl hätten.
Meine Lieblingsszene im dritten Film ist übrigens der Teil, in dem sich Bella und Edward küssen. Beim Lesen des Buches bin ich ausgeflippt.
Ein weiterer Kritikpunkt ist Bellas Mimik, also die von Kristen Stewart. Wenn man sie mit anderen jungen Schauspielerinnen, beispielsweise mit Emma Watson aus „Harry Potter“, vergleicht, dann bleibt da leider nicht mehr viel übrig.
Aber eigentlich wollte ich euch nicht die Filme madigmachen. Denn wie gesagt: Trotz dieser kleinen Makel mag ich sie. Und welches Mädchen wünscht sich nicht eine unzerstörbare und ewige Liebe, wie Bella sie gefunden hat?
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Marie-Kristin Döbler hat den Film über Colin Clarks Erinnerungen an Marilyn Monroe gesehen.
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