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VfB StuttgartMazas Lücke wird intern mit Röcker aufgefüllt

Dirk Preiss, vom 20.12.2012 17:30 Uhr
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Maza (links, mit Christian Gentner und Martin Harnik) sagt dem VfB vermutlich noch in dieser Winterpause tschüß.... Foto: dpa
Maza (links, mit Christian Gentner und Martin Harnik) sagt dem VfB vermutlich noch in dieser Winterpause tschüß....Foto: dpa

Stuttgart - Als das Zittern beendet war und sich am Ende einer kräftezehrenden Hinrunde die Anspannung löste, behielt Bruno Labbadia noch einmal den Überblick. Mit stolzgeschwellter Brust verkündete der Darmstädter: „Der VfB ist eine von nur drei Bundesligamannschaften, die noch auf drei Hochzeiten tanzt.“ Das ist aller Ehren wert, denn der VfB befindet sich in bester Gesellschaft: Die beiden anderen Clubs heißen Borussia Dortmund und Bayern München und sind deutscher Meister und Rekordmeister. „Das ist eine Riesenleistung. Ich kann der Mannschaft nur ein Riesenkompliment machen“, sagte Labbadia.

Einigen Anteil daran hat auch der Mann, der kurz vor dem Abschied in die Winterpause dann doch noch die Stimmung trübte. Innenverteidiger Maza (31) verlässt den VfB mit ziemlicher Sicherheit, und zwar sofort. Den Kapitän der mexikanischen Nationalelf zieht es in seine Heimat zurück. Maza war im Sommer 2011 von der PSV Eindhoven zum VfB gekommen. Zu welchem Verein er wechselt, steht noch nicht fest.

Lange wird sein neuer Arbeitgeber aber nicht im Dunkeln bleiben. „Sein Wechsel ist so gut wie sicher, Maza wird den VfB mit großer Wahrscheinlichkeit verlassen. Die Gespräche mit seinem künftigen Verein sind relativ weit fortgeschritten“, bestätigte Sportdirektor Fredi Bobic, „Maza will zurück in seine Heimat, das muss man respektieren.“

Bobic: „Wir holen definitiv keinen neuen Innenverteidiger“

Beim Trainingsauftakt am 3. Januar 2013 wird Maza also wohl nicht mehr zum Kader gehören, doch wenn die Mannschaft tags darauf ins Trainingslager nach Belek (Türkei) reist, wird sein Platz im Kader nicht leer bleiben. Einen externen Neuzugang wird es in der Abwehrzentrale aber nicht geben. „Wir holen definitiv keinen neuen Innenverteidiger“, erklärte Bobic. Vielmehr wird der VfB die entstandene Lücke intern auffüllen. Benedikt Röcker (23), der zuletzt Kurzdebüts in der Bundesliga und in der Europa League feierte, erhält in der Winterpause einen Profivertrag und wird der vierte Innenverteidiger nach Kapitän Serdar Tasci, Georg Niedermeier und Antonio Rüdiger. „Röcker und Rüdiger haben unheimlich großes Potenzial“, sagte Fredi Bobic, „sie haben sich unser Vertrauen verdient.“

Deutlich mehr Handlungsbedarf hat der VfB im Angriff. Einer der Kandidaten ist Ishak Belfodil vom FC Parma.

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