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VfB Stuttgart Schindelmeiser kündigt Veränderungen an

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Sportvorstand Jan Schindelmeiser muss personell nachjustieren, um den hohen Ansprüchen in der Bundesliga gerecht zu werden. Foto: Archiv Galm / ZVW

Stuttgart.
Wenn am Sonntag gegen 17:20 Uhr das wohl letzte Saisonspiel des VfB Stuttgart gegen Würzburg abgepfiffen wird, dann werden Fans und Verantwortliche Gewissheit haben, wo der VfB im nächsten Jahr spielt.

„Es wird zu Veränderungen kommen“

Das wird aller Voraussicht nach wieder in der Bundesliga sein und so kündigte Sportvorstand Jan Schindelmeiser am Mittwoch am Rande der letzten öffentlichen Trainingseinheit vor dem Saisonfinale mit Blick auf die kommende Spielzeit an: „Es wird zu Veränderungen kommen.“

Personell wird sich bei den Schwaben sicherlich einiges tun. Auf Jan Schindelmeiser kommt eine Menge Arbeit zu. Fest steht bislang, dass Ersatzkeeper Benjamin Uphoff (zum KSC) und Abwehrspieler Florian Klein (im Gespräch bei Maccabi Haifa) den Verein verlassen werden.

Fragezeichen hinter Asano, Mané und Maxim

Auch die Zukunft der Leihspieler Takuma Asano (Arsenal London) und Carlos Mané (Sporting Lissabon) ist noch nicht endgültig geklärt.  Beide können vorzeitig von ihrem Stammverein zurückbeordert werden. Allerdings sieht es sowohl beim Japaner, als auch beim Portugiesen, nach einem weiteren Jahr im Ländle aus. Der Leihvertrag von Josip Brekalo mit dem VfL Wolfsburg verlängert sich im Fall des Aufstiegs um eine weitere Saison.

Beim im Saisonendspurt wiederauferstandenen Spielmacher Alexandru Maxim ist ebenfalls offen, ob der Rumäne dem VfB in der Bundesliga erhalten bleibt. Lange Zeit der Saison fristete der 26-Jährige nur ein Reservistendasein, ehe er nach dem Ausfall von Carlos Mané zurück in die Mannschaft rückte und zu einem wichtigen Leistungsträger in der heißen Saisonphase wurde.

Viel wird beim Maxim an der künftigen Perspektive in der Elf von Hannes Wolf hängen. Eine weitere Saison als Teilzeitarbeiter wird sich der rumänische Nationalspieler aber nicht nochmal mitmachen.

Die Saison im Schnelldurchgang analysieren

Jan Schindelmeiser erklärte am Mittwoch gegenüber der Bild, dass er die die Saison mit unseren Spielern nochmal im Schnelldurchgang analysieren und „präzisieren welche Erwartungshaltung wir in der kommenden Saison an sie haben.“

Komplett anders haben sich sicherlich auch Tobias Werner und Jean Zimmer ihre erste Saison in Stuttgart vorgestellt. Beide mussten sich in dieser Saison mit einigen wenigen Kurzeinsätzen begnügen.

Baumgartl weckt Begehrlichkeiten aus England

Und auch Begehrlichkeiten aus dem Ausland hat ein Stuttgarter nach einer starken Saison in der 2. Liga geweckt: Nach einem Sport Bild-Bericht haben der FC Everton und der FC Watford Interesse an einer Verpflichtung von VfB-Innenverteidiger Timo Baumgartl. 

Zudem hält sich rund um die Landeshauptstadt weiter hartnäckig das Gerücht, dass der vom FC Bayern an Schalke 04 ausgeliehene Holger Badstuber nach dem Ende seiner Leihe bei den "Knappen" seine Zelten am Wasen aufschlagen könnte. Bereits im Winter soll Jan Schindelmeiser versucht haben den Innenverteidiger an den Neckar zu lotsen. Unternehmen die Schwaben nun im Sommer einen neuen Versuch?

Handeln muss der VfB Stuttgart auf der Torhüterposition: U 23-Keeper Niklas Bolten verlässt den Verein ebenso wie die bisherige Nummer zwei Benjamin Uphoff. Es bleiben also noch Stammkeeper Mitch Langerak und Jens Grahl. Eine talentierte und ambitionierte Neuverpflichtung zwischen den Pfosten würde dem VfB sicherlich gut tun und den Druck auf die bislang unangefochtene Nummer eins erhöhen.

Schindelmeiser muss nachjustieren

Fest steht: Für die Bundesliga müssen die Schwaben personell nachrüsten. In nahezu allen Mannschaftsteilen – außer im Sturm - muss Jan Schindelmeiser personell nachjustieren, um den hohen Ansprüchen in der Bundesliga gerecht zu werden.

Die Spielzeit 2016/17 wird für den VfB Stuttgart am Sonntag um 17:20 Uhr wohl zu Ende sein, die heiße Transferphase für den Sportvorstand dann aber erst so richtig starten.

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