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Waiblingen Die Wut der Algerier

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Immer wieder kommt es wegen algerischen Asylbewerbern zu Polizeieinsätzen Foto: Büttner / ZVW

Waiblingen. Eingabe ins Redaktionsarchiv – suche alle Rems-Murr-Artikel zum Thema zwischen November 2014 und November 2015: Das Programm spuckt 17 Fundstellen aus zu Diebstählen, Autoaufbrüchen, Handgreiflichkeiten mit algerischer Beteiligung; die Täter: Männer zwischen 20 und Ende 30.

Wer die Fälle studiert, begegnet beunruhigend oft sinnlosen Ausbrüchen hohldrehender Wut, als lägen bei manchen dieser jungen Männer die überreizten Nerven derart bloß, dass schon nichtigste Anlässe zur Eskalation führen können. Nur zwei Beispiele: Juli 2014 – an einem Schalter im Landratsamt, wo Asylbewerber Schlange stehen, findet ein 23-jähriger Algerier, ein Nigerianer habe sich vorgedrängelt; er bewirft den Kontrahenten erst mit einem Locher, dann mit einem Stuhl, schließlich schnappt er sich ein weiteres Sitzmöbel und schlägt damit zu. Das Opfer muss genäht werden.

Oktober 2015 – in einer Korber Asylunterkunft sucht nachts ein Gambier, der sich ein spätes Essen zubereiten will, nach Zutaten und betritt dabei das Zimmer von drei Algeriern. Sie fühlen sich gestört; kurz darauf tobt eine Schlägerei, herumstehende Stühle dienen als Schlagwaffen. Die überschießende Aggression richtet sich auch gegen die Polizei.

November 2015: An einer Tankstelle in Winnenden randaliert ein 35-jähriger Algerier und ist auch von den herbeigeeilten Beamten kaum zu bändigen. In einem besonders wirren Akt der Weißglut traktiert der Mann mit einem Kopfstoß – einen Streifenwagen.

Auf einer Extra-Seite in der Printausgabe von MIttwoch und im Epaper liefern wir Fakten und Zahlen zum Phänomen, liefern aber auch Beobachtungen und Erklärungen, warum speziell Asylbewerber aus nordafrikanischen Ländern über alle Stränge schlagen. Ist es die Religion, die Tradition oder eben auch ein Bewusstsein aus dem Schulunterricht, sowieso zu den Unterlegenen zu gehören und deshalb nichts verlieren zu können?

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