Bruddaal gut!
„Auf gut Schwäbisch“ live – das ist was fürs Herz. Und für den Gaumen. Der vierte Mundart-Stammtisch im Stuttgarter Zeppelinstüble ließ in dieser Hinsicht keine Wünsche offen. Dazu kam eine süße Überraschung . . .
 
Der Maulwurf mit den vielen Namen
„Quadd“ und „Hauwerdl“ haben es Christa Dietz aus Ötisheim angetan, Siegfried Fetzer aus Mühlacker schließt sich mit „Hauwerdelhaufen“ an.
Mach koin Fez!
Inge Neumaier aus Stuttgart möchte gerne wissen, was der Spruch „Mach koin Fez!“ bedeutet.
Wieso geht man auf Stuttgart?
„Wieso heißt es: Am Sonndich gemm’r uff Schdurgert nah? Wir gehen also auf Stuttgart runter.“ Darüber wundert sich Ralf Gneiting aus Oberboihingen.
Schwäbischer Reichtum
Der „Auf gut Schwäbisch“ - Stammtisch unserer Zeitung lebt von den Beiträgen und der Erzählfreude seiner Gäste. Zu ihnen zählten jetzt Mundartautor Ger- hard Raff und der Musiker Volker Mall.
Glitzern und Funkeln
Else Schweizer, eine geborene Schwäbin, aber schon seit den sechziger Jahren in Berlin lebend, erinnert sich an den Ausdruck „’s gritzgrammet“, den ihre Großmutter gebraucht hat, und zwar für das Funkeln der Luft, wenn es kalt ist.
Von gattich und ogattich
Das Wort „õgaddich“ interessiert Sigrid Pröhl aus Reichenbach an der Fils. Sie schreibt: „Wenn ich manchmal bei einer meiner Töchter bügle, sage ich: ‚Dia ogattiche Sacha han i em Korb dren glassa.‘
Dodokay will Komödie drehen
Bilder Zweiter „Auf gut Schwäbisch“ - Stammtisch im Stuttgarter Zeppelin-Stüble: Ein Abend mit 40 Leserinnen und Lesern, der eines eindrucksvoll belegte: dass Schwäbisch Freude und Freunde macht.
Köngen mit -ng
„Mich interessiert, warum mein Heimatort Köngen eine abweichende Aussprache hat. Der Name wird Kön-gen ausgesprochen und das ng nicht wie in singen, springen! Bei den Staumeldungen wird der Name fast immer falsch ausgesprochen.“
Bücher, Plätzchen, Posaunen
Bilder Alle Jahre wieder . . . ein neues „Auf gut Schwäbisch“-Buch. Was es hingegen nicht alle Jahre gibt, schon gar nicht alle Tage, ist eine Buchvorstellung mit Posaunenklängen.
Klein und mickrig
Helma Müller aus Magstadt fragt nach der Herkunft des Wortes „verbuttet“. Ihre Großmutter benutzte dieses Wort für „vernachlässigt, ungepflegt, klein und mickrig“.
Ohrschlich hat nichts mit Ohr zu tun
Dorothee Kilian aus Stuttgart-Plieningen berichtet: „Als ich vor über 30 Jahren nach Plieningen kam, musste ich für meinen Mann ,Ohrschlich‘ beim Küfer besorgen.
Auf der Suche nach dem Wörtchen urtrutz
Aus Murrhardt schreibt Gerti Nebel: „Vor kurzem sagte ein Bekannter aus dem Hohenlohischen zu mir, als ich ihm einige Weintrauben brachte, er aber schon genügend vor sich stehen hatte: ,I han mi scho fast dra z’urtrutz gessa!‘“
„Dodderet’s dir endlich?“
In einem Disput zwischen einem Bäckermeister und seinem Lehrling hörte Dietrich Paulini die Frage „Dodderet’s dir endlich?“.
„Auf gut Schwäbisch“ verbindet - weltweit
Bilder [Kommentare 1] Eine Premiere, die Lust auf Fortsetzungen macht: Der erste „Auf gut Schwäbisch“-Stammtisch unserer Zeitung bereitete Einheimischen wie Reigschmeckten sichtlich Freude.
Vorsicht vor dem Hungerloch
Siegmar Strobel aus Steinenbronn schreibt: „Wenn man richtig Hunger hat und Kohldampf schiebt, heißt es bei uns: ‚Jetzt muß i zerscht ebbes esse, sonst fall i no ’s Kongelloch na.‘
Immer schön brav sein
Rosemarie Martin aus Winnenden schreibt: „Wenn bei uns früher Besuch erwartet wurde, wurden wir Kinder vorsorglich ermahnt: ‚Gell, dass ihr mir fei häbisch send!‘
Dumm aber gutmütig
Rolf Schippert, wohnhaft in Schlechtbach (schwäbisch gesprochen Schläåchbå), einem Ortsteil von Rudersberg, interessiert der Ausdruck „Drallewatsch“, und so möchte er wissen, woher dieses Wort stammt.
Viele Bezeichnungen für den Hausflur
„Meine Eltern nannten den Raum hinter der Wohnungstür, von dem es in die einzelnen Zimmer ging, ,Ehrn‘. Dieses Wort wurde aber von anderen nicht verwendet. Später kam ich darauf, dass ,Ehrn‘ im Fränkischen die Bedeutung ,Flur‘ hat.“
Der Geizhals spart am Strunk
„Im Schwäbischen Schimpfkalender 2012 von Thaddäus Troll habe ich den Begriff ,Kh‘o`gahacker‘ entdeckt. Leider habe ich keinen Hinweis gefunden, der über die Bedeutung Auskunft gibt.“
Kann Spuren von Hefe enthalten
Der Bericht „Jäscht“ hat Volker Walz aus Stuttgart daran erinnert, dass im Englischen die Hefe „yeast“ heißt, und so vermutet er, dass hier möglicherweise eine sprachliche Verwandtschaft besteht.

Amoklauf Winnenden
Alle Berichte der Winnender Zeitung zum Amoklauf seit März 2009
Die gesamte Berichterstattung der Winnender Zeitung seit 2009 finden Sie hier.
 
 
Videos
Interaktiv
  • Umfrage
_A8B5644

Vergangenen Mittwoch (27.03.) streikten Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes, diese Woche Journalisten und Piloten der  Lufthansa. Sind Streiks als Druckmittel angemessen?

 
Auf jeden Fall! Wirksamer kann man seine Forderungen nicht durchsetzen!
Nein, es sind immer zu viele Unbeteiligte betroffen.
Das kommt darauf an, wie gerechtfertigt die Forderungen der Streikenden sind.
 
(Ergebnis anzeigen)
 
  • Meist gelesen
  • Neueste Artikel
  • Twitter
  • Facebook ZVW
  • Facebook Sportredaktion
Rundschlag
Sieben Fragen
Der Rundschlag stellt sieben bislang unbeantwortete Fragen. Doch Antworten wären notwendig.
Krähen und Nestbeschmutzer
Über journalistischen Schwachsinn und Kollegen, die nicht über die nächste Schlagzeile hinausdenken.
Bundesliga-Tippspiel
Tippen Sie mit!
Tippen und gewinnen Sie bei unserem Bundesliga-Tippspiel. Hier können Sie mitspielen >>
TV Bittenfeld
TVB verlängert mit sechs weiteren Spielern
Sieben Spiele vor Saisonende ist Zweitligist TVB bei Personalplanung großen Schritt weiter.
Das Team mit der besonderen Note
Für Bittenfelder Trainer Schweikardt hat Rostock das beste Umschaltspiel aller Mannschaften.