Vom Zappeln und Verzweifeln
„Dò vrzwatzlåsch schier“ kann man immer wieder mal hören. Was will die betreffende Person damit kundtun?
 
Von meicheln und meucheln
Hans Kauffmann erinnert sich an eine schwäbische Redensart seines Vaters. Dieser sagte immer, wenn sie in einen ungelüfteten Raum kamen: „Hier schmeckt’s meichelich.“
Ein kleiner Haufen Flüssigkeit
Karin Bader aus Filderstadt bezieht sich auf das vor etwa einem Jahr vorgestellte „Schläddrle“, das als möglicher Rest in einer Weinflasche empfunden werden kann. Unsere Leserin meint, dass das Wort „Gläddrle“ den kleinen Rest in Flasche oder Glas richtig bezeichnen würde.
Der Maulwurf mit den vielen Namen
„Quadd“ und „Hauwerdl“ haben es Christa Dietz aus Ötisheim angetan, Siegfried Fetzer aus Mühlacker schließt sich mit „Hauwerdelhaufen“ an.
Mach koin Fez!
Inge Neumaier aus Stuttgart möchte gerne wissen, was der Spruch „Mach koin Fez!“ bedeutet.
Wieso geht man auf Stuttgart?
„Wieso heißt es: Am Sonndich gemm’r uff Schdurgert nah? Wir gehen also auf Stuttgart runter.“ Darüber wundert sich Ralf Gneiting aus Oberboihingen.
Schwäbischer Reichtum
Der „Auf gut Schwäbisch“ - Stammtisch unserer Zeitung lebt von den Beiträgen und der Erzählfreude seiner Gäste. Zu ihnen zählten jetzt Mundartautor Ger- hard Raff und der Musiker Volker Mall.
Glitzern und Funkeln
Else Schweizer, eine geborene Schwäbin, aber schon seit den sechziger Jahren in Berlin lebend, erinnert sich an den Ausdruck „’s gritzgrammet“, den ihre Großmutter gebraucht hat, und zwar für das Funkeln der Luft, wenn es kalt ist.
Von gattich und ogattich
Das Wort „õgaddich“ interessiert Sigrid Pröhl aus Reichenbach an der Fils. Sie schreibt: „Wenn ich manchmal bei einer meiner Töchter bügle, sage ich: ‚Dia ogattiche Sacha han i em Korb dren glassa.‘
Dodokay will Komödie drehen
Bilder Zweiter „Auf gut Schwäbisch“ - Stammtisch im Stuttgarter Zeppelin-Stüble: Ein Abend mit 40 Leserinnen und Lesern, der eines eindrucksvoll belegte: dass Schwäbisch Freude und Freunde macht.
Köngen mit -ng
„Mich interessiert, warum mein Heimatort Köngen eine abweichende Aussprache hat. Der Name wird Kön-gen ausgesprochen und das ng nicht wie in singen, springen! Bei den Staumeldungen wird der Name fast immer falsch ausgesprochen.“
Bücher, Plätzchen, Posaunen
Bilder Alle Jahre wieder . . . ein neues „Auf gut Schwäbisch“-Buch. Was es hingegen nicht alle Jahre gibt, schon gar nicht alle Tage, ist eine Buchvorstellung mit Posaunenklängen.
Klein und mickrig
Helma Müller aus Magstadt fragt nach der Herkunft des Wortes „verbuttet“. Ihre Großmutter benutzte dieses Wort für „vernachlässigt, ungepflegt, klein und mickrig“.
Ohrschlich hat nichts mit Ohr zu tun
Dorothee Kilian aus Stuttgart-Plieningen berichtet: „Als ich vor über 30 Jahren nach Plieningen kam, musste ich für meinen Mann ,Ohrschlich‘ beim Küfer besorgen.
Auf der Suche nach dem Wörtchen urtrutz
Aus Murrhardt schreibt Gerti Nebel: „Vor kurzem sagte ein Bekannter aus dem Hohenlohischen zu mir, als ich ihm einige Weintrauben brachte, er aber schon genügend vor sich stehen hatte: ,I han mi scho fast dra z’urtrutz gessa!‘“
„Dodderet’s dir endlich?“
In einem Disput zwischen einem Bäckermeister und seinem Lehrling hörte Dietrich Paulini die Frage „Dodderet’s dir endlich?“.
„Auf gut Schwäbisch“ verbindet - weltweit
Bilder [Kommentare 1] Eine Premiere, die Lust auf Fortsetzungen macht: Der erste „Auf gut Schwäbisch“-Stammtisch unserer Zeitung bereitete Einheimischen wie Reigschmeckten sichtlich Freude.
Vorsicht vor dem Hungerloch
Siegmar Strobel aus Steinenbronn schreibt: „Wenn man richtig Hunger hat und Kohldampf schiebt, heißt es bei uns: ‚Jetzt muß i zerscht ebbes esse, sonst fall i no ’s Kongelloch na.‘
Immer schön brav sein
Rosemarie Martin aus Winnenden schreibt: „Wenn bei uns früher Besuch erwartet wurde, wurden wir Kinder vorsorglich ermahnt: ‚Gell, dass ihr mir fei häbisch send!‘
Dumm aber gutmütig
Rolf Schippert, wohnhaft in Schlechtbach (schwäbisch gesprochen Schläåchbå), einem Ortsteil von Rudersberg, interessiert der Ausdruck „Drallewatsch“, und so möchte er wissen, woher dieses Wort stammt.
Viele Bezeichnungen für den Hausflur
„Meine Eltern nannten den Raum hinter der Wohnungstür, von dem es in die einzelnen Zimmer ging, ,Ehrn‘. Dieses Wort wurde aber von anderen nicht verwendet. Später kam ich darauf, dass ,Ehrn‘ im Fränkischen die Bedeutung ,Flur‘ hat.“

Amoklauf Winnenden
Alle Berichte der Winnender Zeitung zum Amoklauf seit März 2009
Die gesamte Berichterstattung der Winnender Zeitung seit 2009 finden Sie hier.
 
 
Videos
Interaktiv
  • Umfrage
SSL

Seit Jahren bestand eine große Sicherheitslücke bei vermeintlich sicheren SSL Servern. Sehr einfach konnten Hacker an Nutzerdaten gelangen. Wie schützen Sie sich?

 
Ich habe sofort meine Passwörter geändert.
Ich ändere meine Passwörter nicht.
Ich habe mich nicht damit auseinandergesetzt.
 
(Ergebnis anzeigen)
 
  • Meist gelesen
  • Neueste Artikel
  • Twitter
  • Facebook ZVW
  • Facebook Sportredaktion
Rundschlag
Seid umschlungen, Millionen
Wie das neue Sendestudio der ARD Tiefgründigkeit in Sendungen und Zwangsabgaben bringt.
Rätsel aus der Backstube
Immer wieder ist die Kunst, so zu schwäddse, wie oim dr Schnabel gwachsa isch, eine Sonderseite wert.
Bundesliga-Tippspiel
Tippen Sie mit!
Tippen und gewinnen Sie bei unserem Bundesliga-Tippspiel. Hier können Sie mitspielen >>
TV Bittenfeld
TVB bangt um Schweikardt
Der Spielmacher hat Probleme mit der Schulter. Auch Einsatz von Dragan Jerkovic ist fraglich.
TVB verlängert mit sechs weiteren Spielern
Sieben Spiele vor Saisonende ist Zweitligist TVB bei Personalplanung großen Schritt weiter.