Rollåkopf ond Rollåhòòr
Unser Sprachforscher Roland Groner geht der Herkunft der schwäbischen Ausdrücke Rollåkopf ond Rollåhòòr nach.
 
I han helfa butzt
[Kommentare 1] „Bei der Konstruktion: ‚I han helfa butzt‘ beziehungsweise ‚Du soddsch oofanga senga‘ bin ich immer davon ausgegangen, dass ‚helfa‘ bzw. ‚oofanga‘ hier adverbiale Konstruktionen sind, zu übersetzen etwa mit ‚helfenderweise‘, ‚beginnenderweise‘. Stimmt das, oder sind es Infinitive oder gar verkümmerte Vergangenheitsformen des Verbs?“
Des isch net Dutt on Futt
Marion Freyburger aus Wiernsheim-Pinache berichtet: „Meine Mutter benutzte gestern den Ausdruck ‚Des isch net Dutt on Futt‘. Sie gebrauchte diesen Ausdruck auch schon, wenn das Essen nicht schmeckte.“
Ofaschlupfer mit Schwoißfuaß
Der Stammtisch zur Schwäbisch-Serie entwickelt sich mehr und mehr zu einer Wundertüte des Dialekts: Beim fünften „Auf gut Schwäbisch“-Abend der Stuttgarter Nachrichten begegneten sich Dialektfreunde unterschiedlichster Couleur.
Wenn der Arzt die Anke nicht kennt
Ein Mann kommt zum Arzt und sagt: „Herr Doktor, mir duat so mei Anke weh.“ Der Arzt weiß nicht, was der Patient meint, und geht hinaus und schickt seine Helferin ins Zimmer.
Des Schwaben Leibspeise
Petra Frank aus Altdorf schreibt: „Mich würde interessieren, warum und seit wann ‚Linsen mit Spätzle und Saitenwürstle‘ schwäbisches Nationalgericht ist“.
Was ist bloß grünlochen?
„Bei einem gemütlichen Treff unter Freunden kamen wir auf das Wort ,vergrealocha‘, das wir nicht ins Hochdeutsche übersetzen konnten, und wir fragten uns, was das bedeutet.“
„Isch des en Bròchquatt!“
Christa Dietz aus Ötisheim interessiert sich für einen Ausdruck, den ihr Opa gebrauchte: „Isch des en Bròchquatt!“ Sie meint, dass diese Aussage für einen plumpen, ungelenken, tapsigen Menschen galt.
Das rätselhafte Stiefmütterchen
Wie unser Leser bemerkt, wird im Deutschen für „Stiefmütterchen“ auch das aus dem Französischen übernommene Wort „pensée“ verwendet, im Schwäbischen „Bãselå/Bãse“.
Was hat Wag mit dem Fluss zu tun?
„Bei uns in Mühlacker gibt es an der Enz entlang auf der Dürrmenzer Seite zwei Straßen, die auf ,waag‘ enden, nämlich Jörgenwaag und Herrenwaag. Ich wüsste gern, ob diese Endung -waag etwas mit dem Fluss zu tun hat und, wenn ja, was?“
Vom Zappeln und Verzweifeln
„Dò vrzwatzlåsch schier“ kann man immer wieder mal hören. Was will die betreffende Person damit kundtun?
Auf der Straße rugeln
„Wenn der Holzsäger gut drauf war, so sägte er uns von der Buchenwelle ein paar Scheiben ab, die wir Kinder als ‚Rugel‘ bekamen. Damit ‚rugelten‘ wir auf der Straße.“
Bruddaal gut!
„Auf gut Schwäbisch“ live – das ist was fürs Herz. Und für den Gaumen. Der vierte Mundart-Stammtisch im Stuttgarter Zeppelinstüble ließ in dieser Hinsicht keine Wünsche offen. Dazu kam eine süße Überraschung . . .
Von meicheln und meucheln
Hans Kauffmann erinnert sich an eine schwäbische Redensart seines Vaters. Dieser sagte immer, wenn sie in einen ungelüfteten Raum kamen: „Hier schmeckt’s meichelich.“
Ein kleiner Haufen Flüssigkeit
Karin Bader aus Filderstadt bezieht sich auf das vor etwa einem Jahr vorgestellte „Schläddrle“, das als möglicher Rest in einer Weinflasche empfunden werden kann. Unsere Leserin meint, dass das Wort „Gläddrle“ den kleinen Rest in Flasche oder Glas richtig bezeichnen würde.
Der Maulwurf mit den vielen Namen
„Quadd“ und „Hauwerdl“ haben es Christa Dietz aus Ötisheim angetan, Siegfried Fetzer aus Mühlacker schließt sich mit „Hauwerdelhaufen“ an.
Mach koin Fez!
Inge Neumaier aus Stuttgart möchte gerne wissen, was der Spruch „Mach koin Fez!“ bedeutet.
Wieso geht man auf Stuttgart?
„Wieso heißt es: Am Sonndich gemm’r uff Schdurgert nah? Wir gehen also auf Stuttgart runter.“ Darüber wundert sich Ralf Gneiting aus Oberboihingen.
Schwäbischer Reichtum
Der „Auf gut Schwäbisch“ - Stammtisch unserer Zeitung lebt von den Beiträgen und der Erzählfreude seiner Gäste. Zu ihnen zählten jetzt Mundartautor Ger- hard Raff und der Musiker Volker Mall.
Glitzern und Funkeln
Else Schweizer, eine geborene Schwäbin, aber schon seit den sechziger Jahren in Berlin lebend, erinnert sich an den Ausdruck „’s gritzgrammet“, den ihre Großmutter gebraucht hat, und zwar für das Funkeln der Luft, wenn es kalt ist.
Von gattich und ogattich
Das Wort „õgaddich“ interessiert Sigrid Pröhl aus Reichenbach an der Fils. Sie schreibt: „Wenn ich manchmal bei einer meiner Töchter bügle, sage ich: ‚Dia ogattiche Sacha han i em Korb dren glassa.‘

Amoklauf Winnenden
Alle Berichte der Winnender Zeitung zum Amoklauf seit März 2009
Die gesamte Berichterstattung der Winnender Zeitung seit 2009 finden Sie hier.
 
 
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