Große Freude in der „Auf gut Schwäbisch“-Redaktion: Die Schwaben-Spalte unserer Zeitung wird mit einem angesehenen Journalistenpreis ausgezeichnet. Als eigentliche Preisträger dürfen sich die Leserinnen und Leserin fühlen, denn sie füllen „Auf gut Schwäbisch“ mit Leben.
Aus Plüderhausen schreibt Rolf Ottenbacher: „Kennen Sie den Ausdruck ,Vottl‘ im Zusammenhang mit: ,Der hot da Vottl hussa‘?“
Zu den besonders schönen Seiten von „Auf gut Schwäbisch“ zählt die Post von weit her, die wir immer wieder erhalten. Sie zeigt, wie intensiv die Bindung an Land, Leute und Dialekt gerade auch bei denjenigen ist, die vor vielen Jahren ausgewandert sind.
Ein Bauer sagt zum anderen: „Ha, die Milch vo deine Kiah, des isch a waidagete Blozbriah!“
Wilhelm Wegenast aus Stuttgart fragt, was es mit den schwäbischen Wörtern „ebber“ und „ebbes“ auf sich hat: „ebbes“ erklärt sich mit „etwas“, aber wie hängt „ebber“ mit „jemand“ zusammen?
Wenn heutzutage jemand von einer anderen Person sagt „Deescht ånn Gnitzr“, dann meint er damit mit ziemlicher Sicherheit, dass dieser Mitbewohner ein spitzbübischer, pfiffiger, auch etwas durchtriebener Geselle ist.
Diesmal geht’s in „Auf gut Schwäbisch“ um schwäbische Vortragskünstler unterschiedlichster Art.
Leserin Rosemarie Bauer, aus dem Kreis Tuttlingen stammend, fragt nach der Herkunft des Begriffs „trimmlig“.
Ein originelles Reiseerlebnis von einem Wanderurlaub Ende der sechziger Jahre in Sölden beschreibt Albert Keller aus Nufringen.
Heute soll hier an den früheren Generalstaatsanwalt Fritz Bauer erinnert werden, der als das „schlechte Gewissen der Justiz“ gilt, weil er sich nie scheute, Unrecht Unrecht zu nennen.
Inge Stoll fand dieser Tage in einem alten Kochbuch ein leeres Backpulver-Güggle. Darauf ist ein Rezept für einen ,Omnibuskuchen‘ von 1954 vermerkt.
- Gerhard Wurst aus Murrhardt teilt mit: „Wenn man bei uns im Schwäbischen Wald sich aufmachte, um etwas zu erledigen und dies misslang, so war dies ein Metzgersgang. Woher kommt dieser Ausdruck?“
Zwei Nachträge zum schwäbischen Spruch des vergangenen Wochenendes. Roland Mücke aus Kornwestheim rückt den Satz aus seiner Sicht zurecht.
Wir bleiben noch beim Bemberlestag, den einige Leserinnen und Leser auch als Bembemberlestag kennen.
Klaus Rapp aus Alfdorf-Pfahlbronn verdanken wir folgenden Text: „Den Namen ,Bembember‘ kenne ich seit meiner Kindheit durch die Sage über den Riesen Bembember, die mir meine Dote erzählt hat.“
Folgende Geschichte stammt von Aline Groß: „Do war amol a Mädle, dui hot emmer wieder en andera Kerle probiert, bis se da richtiga g’het hot.“
Von Herbert Häußermann kommt eine Ergänzung zu den „verdruckten Hochzeitsanträgen“.
Aus aktuellem Anlass veröffentlichen wir an dieser Stelle einen Bericht der Polizeidirektion Calw vom Mittwoch; er streift gewissermaßen das Thema Baden-Württemberg.
In der heutigen Schwäbisch-Spalte geht es nochmals um die Bedeutung des Begriffs Eilengreit/Eulengreuth.
Zum gestrigen Beitrag unseres Sprachforschers Roland Groner „I kã de leidå“ schreibt Marlies Fessler aus Mühlacker.
- Leser Jörg Bodenhöfer aus Fellbach-Oeffingen macht sich Gedanken über das Wort „leiden“, speziell über die Redensart: „I kann de leida“.
Mit spannendem geschichtlichem Wissen versorgt uns Michael J. H. Zimmermann. Er erinnert an Ingo Lang von Langen. Wer das ist?
Renate Köpf aus Benningen fühlt sich angesichts des aktuellen Pferdefleischskandals an die sechziger Jahre erinnert.