„Eine Drecksau muss auch gespielt werden“
Ben Becker leiht mit seiner unverwechselbaren Stimme dem Rhein seine Stimme. Ein Gespräch über den Dokumentarfilm „Rheingold – Gesichter eines Flusses“.
 
Unvergessliche Momente mit Louis de Funès
Zur Inspiration ging der populärste französische Filmstar der 1960er und 1970er Jahre in den Zoo und beobachtete die Affen. Um dann Millionen Kinobesucher mit grotesken Grimassen und Gesten zum Lachen zu bringen.
Herzliche Abneigung auf fast allen Seiten
Bilder Kulturelle Vorurteile, treffsicher persifliert aus französischer Sicht: ein wahres Feuerwerk beißenden Dialogwitzes, treffsicherer Gags und einer wohldosierten Prise absurden Klamauks – trotz einiger Rohrkrepierer kommt nie Langeweile auf.
Sie provozieren sich gegenseitig
Bilder Spießige Junge, lebensfrohe Alte: Ralf Westhoff dreht die Vorzeichen des Generationenkonflikts um. Das großartige Schauspieler-Team setzt den Zusammenprall der Generationen in herrliches Kinovergnügen um.
Der Krieg will nicht enden
Bilder Michael Bays vierter „Transformers“-Film ist ein gewaltiges Spektakel, das nur genießen kann, wer keine Fragen stellt. Doch man muss dem Regisseur eines lassen: Er weiß, wie schwerelose Kino-Unterhaltung geht.
Bühne frei für die Stars der Szene
Vor zwölf Jahren betrat Cody Chesnutt als Singer/Songwriter ohne Berührungsängste die Musikbühne. Nun ist er nach langer Pause zurück – als Bewahrer der großen Soul-Tradition.
Hey! Ho! Let’s Go!
Tommy Ramone, Gründungsmitglied der legendären Ramones, hatte schon seit vielen Jahren die Finger vom Punkrock gelassen, hatte die grauen Haare zu einem Pferdeschwanz gebunden und die Country-Musik für sich entdeckt. Doch das würdige Altwerden wurde ihm trotzdem verwehrt: Am Samstag erlag er im Alter von 65 Jahren einem Krebsleiden.
Debüt zum Rampentheater verkommen
Das Operndebüt des Schauspielregisseurs Antú Romero Nunes ist an der Bayerischen Staatsoper zum Rampentheater verkommen. Spannend war der Abend dennoch, da Rossinis „Guillaume Tell“ vom künftigen Stuttgarter-Philharmoniker-Chef Dan Ettinger dirigiert wurde.
Keine Figur bleibt blass
Bilder Selbstironie und Seitenhiebe: Regisseur „Frédéric Berthe“ huldigt der französischen Nationalsportart Pétanque. Gags werden nicht aus jeder Szene gepresst. Witz entsteht von ganz allein zwischen dem Aufbauschen der Disziplin samt unterschiedlicher Wurftechniken und der Ausländerproblematik, die eigentlich keine sein müsste.
Neues vom Hexer
Roland Schimmelpfennigs Schauspiel „Der goldene Drache“ wurde 2010 mehrfach ausgezeichnet. Jetzt hat der Komponist Peter Eötvös daraus exzellentes Musiktheater gemacht.
Man muss sie einfach mögen
Bilder Im Finale seiner charmanten Trilogie über die besten Freundinnen Kati und Jo lässt Marcus H. Rosenmüller bayerische und  indische Kultur kollidieren. Während Kati mit Hilfe chancenloser Verehrer ihr Studium abzuschließen sucht, scheint Jo in Indien verloren gegangen zu sein.
Hungrig nach Liebe
Bilder Exaltiert, kapriziös und selbstbezogen, aber auch liebeshungrig, unsicher, dem Wahnsinn nah: So zeichnet Provost das Bild der Schriftstellerin Violette Leduc (1907–1972). „Lieben ist eine beträchtliche Arbeit. Wir wissen nicht, ob wir dabei nicht unsere Haut lassen“, schreibt die Autorin.
Von der Raupe zum Schmetterling und Welterfolg
Er sei „aus Versehen“ Kinderbuchautor geworden, sagt Eric Carle. Das Versehen hat dazu geführt, dass Generationen von Kindern mit der „kleinen Raupe Nimmersatt“ und anderen Kinderbuchklassikern aufwuchsen. Und Carle macht weiter - obwohl er jetzt 85 wird.
Die neuen Verrücktheiten ­ähneln den alten
Mit ihrem schrulligen Mix aus College Rock, Country und Pop haben Camper van Beethoven in den 1980ern das vorweggenommen, was heute Indierock heißt. Das neue Album „El Camino Real“ ist aber nicht nur etwas für Nostalgiker.
Die Moderne verliert sich in Vielfalt
Hat die moderne Architektur nationale Traditionen aufgesaugt? Dies zumindest glaubt Rem Koolhaas, noch immer einer der Vordenker der internationalen Architekturszene. Als Leiter der diesjährigen Architekturbiennale in Venedig aber sieht sich Koolhaas mit seiner These allein gelassen.
Präzision aus dem Dunkel
Einen seiner ersten Ausstellungsauftritte hatte der Maler Tim Eitel in der Stuttgarter Galerie Rainer Wehr. Von da aus ging es bald nach Berlin und 2010 dann nach Paris. Dort kann Eitel seine Werke aktuell in der Deutschen Residenz im Palais Beauharnais präsentieren.
Schreien, heulen, fluchen, Auto fahren
Im Echtzeitdrama „No Turning Back“ schaut man Tom Hardy anderthalb Stunden lang beim Telefonieren zu, ohne sich zu langweilen – was vor allem der dramaturgischen Cleverness geschuldet ist.
Liebe ist nur ein Wort
Bilder Katell Quillévéré hat einen rauen Film gedreht. Er steht in der Tradition belgischer Filme wie „The Broken Circle“ und „Liebe mich, wenn du dich traust“. Deren dramaturgische Konsequenz aber teilt er nicht.
Tanze mit mir in den Morgen
Bilder Wer Salsa liebt, wird die Komödie „Cuban Fury“ mögen. Zumindest die Rhythmen auf der Tonspur laden förmlich zum Mittanzen ein. Alles andere hingegen läuft in dieser Komödie relativ harmlos ab und folgt bewährten Erzählmustern.
Botschaften aus unbekannten Welten
„Deep Field” nennt die Stuttgarter Komponistin Adriana Hölszky denn auch, einen Begriff aus der beobachtenden Kosmologie aufgreifend, ihre „zehn KLANGbelichtungen einer METAmorphose“, die als Auftragskomposition vom Ballett am Rhein im Düsseldorfer Opernhaus vorgestellt wurden.
„Ich will jetzt nicht lange lamentieren“
War es die Befürchtung, dass er unkündbar werden könnte? Über die Gründe, warum sein Vertrag als Intendant des Berliner Staatsballetts nicht verlängert wurde, kann Vladimir Malakhov nur spekulieren. Der Mann aus der Ukraine blickt lieber nach vorn und freut sich auf die Zukunft in Tokio.
 
 
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Erstes Heimspiel für TVB / Die Defensive funktionierte in Leipzig über weite Strecken.