Nordkoreanische Terroristen bringen das Weiße Haus samt US-Präsident in seine Gewalt – doch ein Unerschrockener bietet ihnen die Stirn. Action-Handwerker Antoine Fuqua hat dreist bei „Die Hard“ abgekupfert.
Stephenie Meyer hat die Genres gewechselt: „Twilight“ war Fantasy, „Seelen“ ist Science-Fiction. Sonst ändert sich nicht viel. Und obwohl Andrew Niccol zuvor in Filmen wie „Gattaca und „Die Truman-Show“ viel geleistet hat, misslingt nun seine Verfilmung des Bestsellers.

Das Museum Frieder Burda präsentiert in Baden-Baden eine umfassende Schau zum Werk von Emil Nolde.

Ryan Gosling (im Bild) und Bradley Cooper spielen Hauptrollen in Derek Cianfrances präziser amerikanischer Milieu-Studie um menschliches Strandgut, skrupellose Aufsteiger und jugendlichen Furor.
Als Kinoregisseur ist David Lynch bei den Festivals in Cannes und Venedig mit höchsten Auszeichnungen dekoriert worden. Unvergessen sind die Kunstwelten, die er mit Filmen wie „Blue Velvet“ geschaffen hat. Zuletzt aber ist es um Lynch als Star des Kinos ruhig geworden.
Im Neun-Jahres-Rhythmus schreiben Kino-Regisseur Richard Linklater sowie die Schauspieler Ethan Hawke und Julie Delpy die Fortsetzung einer Liebesgeschichte. Nach „Before Sunrise“ und „Before Sunset“ sind sie nun in „Before Midnight“ an einem kritischen Punkt der Beziehung angelangt.
Er war ein begnadeter Komiker, bekannt vor allem aus den Edgar-Wallace-Krimis. Nun ist der Schauspieler Eddi Arent Ende Mai im Alter von 88 Jahren gestorben, wie erst jetzt bekannt wurde.
Die Sängerin und Schauspielerin Vanessa Paradis hat ein neues Album produziert – ein Gespräch über „Love Songs“, Benjamin Biolay, die Jugend und die Liebe.
Tim Bendzko, der sich mit seinem sanftmütigen Befindlichkeitspop 2011 in die Herzen vor allem junger weiblicher Hörer gesungen hat, hat eigentlich schon alles geschafft, was man sich als Newcomer wünschen kann.
Sie sind die Meister des Minimalismus, der elektronischen Abstraktion. Auf ihrem Disco-Album „Random Access Memories“ lassen es Daft Punk nun aber menscheln.

Leonardo DiCaprio hat gezögert, ehe er Baz Luhrmann zugesagt hat, den „großen Gatsby“ zu spielen. Immerhin gehört F. Scott Fitzgeralds Roman zu den berühmtesten des 20. Jahrhunderts. Am Ende könnte das opulente Drama sein Triumph werden – er wird bereits als Oscar-Kandidat gehandelt.
Sie erzählen von Romeo und Julia, die sich diesmal an einem Falafel-Stand an der Upper West Side näher kommen. Sie singen vom Älterwerden, von der Selbstsucht, den Kennedys und immer wieder von Manhattan. Vampire Weekend, die schrulligen Musterschüler des Indiepop, sind zurück.
70.000 Menschen wollten in Berlin dabei sein, 50.000 johlten in München, als Bücher von Erich Kästner, Anna Seghers oder Alfred Kerr in die Flammen geworfen wurden. „Dort, wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen“, hatte Heinrich Heine schon 1821 geschrieben.
Mit dem Kinofilm „Star Trek“ (2009) hat J. J. Abrams frischen Wind in die etwas angestaubte Weltraumsaga gebracht. Nun soll er auch „Star Wars“ neu beleben. Zunächst kommt an diesem Donnerstag aber das neue „Star Trek“-Abenteuer „Into Darkness“ in die Kinos.
SWR-Intendant Peter Boudgoust hat mit Blick auf die finanziell angespannte Lage der öffentlich-rechtlichen Sender erneut vorgeschlagen, aus den sechs Digitalkanälen von ARD und ZDF drei zu machen.
Fies, zäh, laut: Die Stooges haben vor 40 Jahren mit „Raw Power“ den Punk vorweggenommen. Das Album „Ready To Die“, das Iggy Pop mit den wieder- vereinigten Stooges eingespielt hat, spürt dem mürrisch knurrenden Protopunk von damals nach.
Der Rundfunk- und Fernsehbeitrag bleibt bis mindestens Ende 2014 weiterhin bei monatlich 17,98 Euro. Nach Informationen der Stuttgarter Nachrichten geht das aus der Finanzplanung hervor, die ARD, ZDF und Deutschlandradio eingereicht haben.
Mit Liedern von den Ärzten, Nena oder Rammstein hat Heinz Georg Kramm, besser bekannt als Heino, den Coup des Jahres gelandet. Popsongs und Volkslieder hätten sowieso viel mehr gemein als die meisten glauben, sagt der 74-Jährige im Interview.
Gleich in zwei Filmen ist Jeremy Irons (64) jetzt im Kino zu erleben: In dem Drama „Nachtzug nach Lissabon“ spielt er einen alternden Sprachlehrer auf Sinnsuche, in dem Fantasy-Film „Beautiful Creatures – Eine unsterbliche Liebe“ den mächtigen Onkel einer blutjungen Hexe.
Gerade als man glaubte, der Deutschrap sei erwachsen, schlau oder zumindest brav geworden, stürmen zwei Typen mit einem Album namens „Jung, brutal, gutaussend 2“ die Charts und lassen kein Prollklischee aus.
Gegenwelten an der Oos – großformatige Weltverdichtungen in der Malerei des chilenischen Surrealisten Matta (1911-2002) im Museum Frieder Burda, betont beiläufig wirkende Porträts der New Yorkerin Elizabeth Peyton in der Kunsthalle. Ein spannungsvolles und nur scheinbar unabgestimmtes Gegenüber.
Thomas Vinterbergs neuer Film „Die Jagd“ handelt von einem Mann, dem sexueller Missbrauch unterstellt wird. Ein Gespräch über Rufmord, verlorene Unschuld, die schlechten Witze von Lars von Trier, Eifersucht auf Mads Mikkelsen und dänische Freundlichkeit.
Der britische Musiker Jake Bugg ist gerade 19 Jahre jung – Im Münchner Live-Club Strom zeigt sich: Ihm gehört die Zukunft.