Sie sind die Meister des Minimalismus, der elektronischen Abstraktion. Auf ihrem Disco-Album „Random Access Memories“ lassen es Daft Punk nun aber menscheln.

Leonardo DiCaprio hat gezögert, ehe er Baz Luhrmann zugesagt hat, den „großen Gatsby“ zu spielen. Immerhin gehört F. Scott Fitzgeralds Roman zu den berühmtesten des 20. Jahrhunderts. Am Ende könnte das opulente Drama sein Triumph werden – er wird bereits als Oscar-Kandidat gehandelt.
Sie erzählen von Romeo und Julia, die sich diesmal an einem Falafel-Stand an der Upper West Side näher kommen. Sie singen vom Älterwerden, von der Selbstsucht, den Kennedys und immer wieder von Manhattan. Vampire Weekend, die schrulligen Musterschüler des Indiepop, sind zurück.
70.000 Menschen wollten in Berlin dabei sein, 50.000 johlten in München, als Bücher von Erich Kästner, Anna Seghers oder Alfred Kerr in die Flammen geworfen wurden. „Dort, wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen“, hatte Heinrich Heine schon 1821 geschrieben.
Mit dem Kinofilm „Star Trek“ (2009) hat J. J. Abrams frischen Wind in die etwas angestaubte Weltraumsaga gebracht. Nun soll er auch „Star Wars“ neu beleben. Zunächst kommt an diesem Donnerstag aber das neue „Star Trek“-Abenteuer „Into Darkness“ in die Kinos.
SWR-Intendant Peter Boudgoust hat mit Blick auf die finanziell angespannte Lage der öffentlich-rechtlichen Sender erneut vorgeschlagen, aus den sechs Digitalkanälen von ARD und ZDF drei zu machen.
Fies, zäh, laut: Die Stooges haben vor 40 Jahren mit „Raw Power“ den Punk vorweggenommen. Das Album „Ready To Die“, das Iggy Pop mit den wieder- vereinigten Stooges eingespielt hat, spürt dem mürrisch knurrenden Protopunk von damals nach.
Der Rundfunk- und Fernsehbeitrag bleibt bis mindestens Ende 2014 weiterhin bei monatlich 17,98 Euro. Nach Informationen der Stuttgarter Nachrichten geht das aus der Finanzplanung hervor, die ARD, ZDF und Deutschlandradio eingereicht haben.
Mit Liedern von den Ärzten, Nena oder Rammstein hat Heinz Georg Kramm, besser bekannt als Heino, den Coup des Jahres gelandet. Popsongs und Volkslieder hätten sowieso viel mehr gemein als die meisten glauben, sagt der 74-Jährige im Interview.
Gleich in zwei Filmen ist Jeremy Irons (64) jetzt im Kino zu erleben: In dem Drama „Nachtzug nach Lissabon“ spielt er einen alternden Sprachlehrer auf Sinnsuche, in dem Fantasy-Film „Beautiful Creatures – Eine unsterbliche Liebe“ den mächtigen Onkel einer blutjungen Hexe.
Gerade als man glaubte, der Deutschrap sei erwachsen, schlau oder zumindest brav geworden, stürmen zwei Typen mit einem Album namens „Jung, brutal, gutaussend 2“ die Charts und lassen kein Prollklischee aus.
Gegenwelten an der Oos – großformatige Weltverdichtungen in der Malerei des chilenischen Surrealisten Matta (1911-2002) im Museum Frieder Burda, betont beiläufig wirkende Porträts der New Yorkerin Elizabeth Peyton in der Kunsthalle. Ein spannungsvolles und nur scheinbar unabgestimmtes Gegenüber.
Thomas Vinterbergs neuer Film „Die Jagd“ handelt von einem Mann, dem sexueller Missbrauch unterstellt wird. Ein Gespräch über Rufmord, verlorene Unschuld, die schlechten Witze von Lars von Trier, Eifersucht auf Mads Mikkelsen und dänische Freundlichkeit.
Der britische Musiker Jake Bugg ist gerade 19 Jahre jung – Im Münchner Live-Club Strom zeigt sich: Ihm gehört die Zukunft.
Dave Gahan, Martin Gore und Andy Fletcher haben den Blues. Auf „Delta Machine“ schlagen Depeche Mode das uralte musikalische Genre kaputt, zerlegen es in seine Einzelteile und setzen es mit den Mitteln des Elektropop neu zusammen.
Die einen finden in der Religion ihr Seelenheil, andere verlieren sich darin, und manche halten sie für eine Geißel der Menschheit. Wohin ihre Übersteigerung führen kann, zeigt Ulrich Seidl in seinem Film „Paradies: Glaube“.
Erst alberte er im „Mickey Mouse Club“, dann bei ’N Sync herum. Doch heute ist der Ex von Britney Spears und Cameron Diaz Stilikone und gefragter Schauspieler. Ach ja, aufregende Musik macht er inzwischen auch: Jetzt ist „The 20/20 Experience“, das neue Album Justin Timberlakes, erschienen.
Die Band Bon Jovi steht für die Hemdsärmeligkeit des Rock’n’Roll – für Musik, die keine Lust auf Experimente hat, sich lieber mit stampfenden Drums, knackigen Gitarren und Mitsingmelodien vergnügt. Das neue Album „What About Now“ macht da keine Ausnahme.
James Franco spielt in „Die fantastische Welt von Oz“ einen Kirmes-Illusionisten, der in der Fantasiewelt Oz zum Helden wird.
Er war Alien, Astronaut, Verkleidungskünstler, Geschmackspolizist. Er hat den Glamrock, Berlin und sich selbst erfunden. Auf seinem neuen Popmeisterwerk „The Next Day“ spielt David Bowie nun den Rentner, der mit Wehmut, Grandezza und Popkunst zusammenfasst, was bisher geschah.
An diesem Sonntag feiert Til Schweiger seinen Einstand als Tatort-Kommissar. Hämische Kommentare – vor allem im Internet - lassen den immer wieder gescholtenen Schweiger inzwischen aber kalt.
Auf seinem neuen Album „The Next Day“, das an diesem Freitag erscheint, schwärmt David Bowie vom geteilten Berlin der Mittsiebziger. Iggy Pop, mit dem er sich ein Apartment in Schöneberg teilte, wird zwar auch nostalgisch, sieht die Gegenwart aber kritisch.
Im Supermarkt um die Ecke, in der Cafeteria der Elite-Uni Princeton, auf dem Kasernenhof, im Großraumbüro: Nirgendwo ist man mehr sicher vor heftig herumzappelnden, schrill kostümierten Menschen, die sich beim „Harlem Shake“ vergnügen.