Graben im Akkord
Bilder Der neue Stuttgarter Bahnhof ergibt wenig Sinn ohne die Neubaustrecke nach Ulm und umgekehrt. Während im Talkessel ums Mineralwasser, um Artenschutz, um Mehrkosten gestritten wird, schreiten auf der Schwäbischen Alb die Arbeiten zügig voran.
 
Staatsgalerie-Haltestelle drei Meter höher
Der Bau des neuen Tiefbahnhofs wird sich auch erheblich auf den Betrieb der Stuttgarter Straßenbahnen (SSB) auswirken. Nun wurden Folgemaßnahmen vorgestellt, die sich während des Umbaus der Haltestelle Staatsgalerie bis 2015 ergeben werden.
Entschädigungen - Bahn ändert Verträge
Die Deutsche Bahn will ihre Verträge zur Entschädigung von Grundstückseigentümern beim Projekt Stuttgart 21 in anpassen. Damit wolle man die Ängste von Bürgern mildern – aber offenbar für die Bahn auch den Baufortschritt sichern.
Stadt und  Bahn nicht einig über Entschädigungen
Die Landeshauptstadt und die Deutsche Bahn AG haben beim Projekt Stuttgart 21 unterschiedliche Positionen über die Entschädigungsleistungen für den Tunnelbau. Die Bahn will weiter von Durchschnittswerten für Grundstücke ausgehen. Die Stadt setzte sich zuletzt dafür ein, den tatsächlichen Verkehrswert anzusetzen.
Bahn rechnet Entschädigung klein
Die Deutsche Bahn rechnet ihre Entschädigungszahlungen für die von den Stuttgart-21-Bauarbeiten betroffenen Grundstücksbesitzer offenbar klein. Im Fall der Landeswasserversorgung wären 150 Prozent mehr möglich. Insgesamt muss die Bahn 3000 Eigentümer entschädigen.
Leser schauen in die Rettungsröhre
Bilder Immer tiefer graben sich die Bagger und Tunnelbohrmaschinen in den Untergrund. Stuttgart 21 nimmt Gestalt an. Nur wenigen Menschen ist es allerdings vergönnt, einen Blick in die Herzkammern des Projekts zu werfen: in die Tunnelröhren. Doch 18 ausgeloste Leser unserer Zeitung hatten Glück.
Bahn gerät bei Entschädigung unter Druck
Das Grundstück der Landeswasserversorgung (LW) in der Schützenstraße, das von einem Stuttgart-21-Baustollen unterquert wird, hat einen höheren Grundstückswert als von der Bahn angenommen.
Nicht jammern
Projekt-Sprecher Wolfgang Dietrich hat 2012 als Inbetriebnahmejahr für den umgebauten Bahnknoten infrage gestellt. Schuld daran sei die Bedeutung, die man dem Schutz der Käferle in Stuttgart beimisst.
Bahn deutet verspätete Inbetriebnahme an
Die Juchtenkäfer im Rosensteinpark bringen den Zeitplan für Stuttgart 21 offenbar stärker ins Wanken als gedacht. Sechs Bäume stehen einer komplizierten Tunnelverzweigung im Weg. Können sie in diesem Jahr nicht gefällt oder verpflanzt werden, ist der Inbetriebnahmetermin 2021 wohl nicht zu halten.
Verkehrministerium rechtfertigt Gutachten-Praxis
Ein Gutachten im Auftrag des Verkehrsministeriums bescheinigt dem geplanten Tiefbahnhof Vorteile gegenüber dem Kopfbahnhof. Und das schon seit drei Monaten. Veröffentlicht worden ist die Untersuchung aber erst am Mittwoch nach Druck von außen.
Abgang zur S-Bahn länger offen
Die Umbauarbeiten im Stuttgarter Hauptbahnhof für das Projekt Stuttgart 21 verzögern sich. Der Abgang von den Fernbahnsteigen zur S-Bahn, der im März geschlossen werden sollte, bleibt bis August erhalten. Danach müssen Reisende längere Wege durch die Klett-Passage in Kauf nehmen.
SPD-Mitglieder kämpfen weiter  gegen Bahnprojekt
[Kommentare 1] Anders als die Grünen wollen einzelne Mitglieder der SPD weiterhin im Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 verbleiben.
Klarheit!
[Kommentare 1] Hat Mappus die Polizei dirigiert? Auf die Aufklärer wartet viel Arbeit, sagt Landesnachrichtenchef Jan Sellner.
Hat Mappus doch Einfluss auf Polizei genommen?
Ein Bericht löst Fragen aus, noch ehe der zweite Untersuchungsausschuss zum 30. September richtig begonnen hat.
Mappus soll Marschroute bestimmt haben
Hat Stefan Mappus auf den Polizeieinsatz gegen Stuttgart-21-Gegner doch Einfluss genommen? Entsprechende Hinweise finden sich angeblich in Akten für den neuen Untersuchungsausschuss.
„Es gab keine Einflussnahme“
Der frühere Stuttgarter Polizeipräsident Siegfried Stumpf bestreitet weiterhin, dass die Politik den Einsatz zur Räumung des Schlossgartens am 30. September 2010 beeinflusst hat. Hintergrund: Es soll nun neue Beweise für eine solche Einflussnahme geben.
Aufschub für die Juchtenkäfer
[Kommentare 1] Für das Bahnprojekt Stuttgart 21 sollte dem Rosensteinpark ein Stück für eine Straße abgezwackt werden. Dafür wollte die Bahn bis 28. Februar Bäume fällen. Doch sechs davon müssen stehen bleiben, weil geschützte Käfer in ihnen wohnen. Die Straße gibt es vorerst nicht.
S21-Sprecher Dietrich: „Das Ding zu Ende bauen“
[Kommentare 23] Begegnung mit Wolfgang Dietrich, dem aus Stetten stammenden Sprecher des S-21-Projekts.

Amoklauf Winnenden
Alle Berichte der Winnender Zeitung zum Amoklauf seit März 2009
Die gesamte Berichterstattung der Winnender Zeitung seit 2009 finden Sie hier.
 
 
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