
Das 2:2 gegen den FSV Mainz 05 war weder Fisch noch Fleisch - ein Spiegelbild der gesamten Bundesligasaison des VfB Stuttgart. Mit einer ähnlich schwachen Leistung droht im Pokalfinale gegen den FC Bayern ein Desaster.

VfB-Sportvorstand Fredi Bobic über die schwache Saison in der Liga, das DFB-Pokalfinale am 1. Juni – und die Kritik am Trainer.
Der VfB-Stuttgart-Trainer ärgert sich über Länderspiele nach der Saison: „Profis nicht wie Zitronen auspressen“, verlangt er.
Sieben Bewerbungen liegen inzwischen auf dem Tisch beim VfB Stuttgart. Aufsichtsratschef Dieter Hundt bietet Fans konstruktive Gespräche an.
Zum DFB-Pokalfinale zwischen Bayern München und dem VfB Stuttgart am 1. Juni im Berliner Olympiastadion wird es keine Fanmeile am Brandenburger Tor in Berlin geben.

Nur Augsburg (30) und Greuther Fürth (25) haben diese Saison weniger Liga-Tore erzielt als der VfB Stuttgart (35). Gut, dass Cacau zurückkehrt. Der Stürmer hat noch Großes vor.

Der Vorhang fällt für die Saison 2012/13. Das Bundesligafinale VfB Stuttgart gegen Mainz 05 lockt an diesem Samstag (15.30 Uhr) zum Besuch der Mercedes-Benz-Arena: 50 000 Karten sind verkauft.

Der VfB Stuttgart hütet seinen Geheimplan, doch der Stürmer verplappert sich. Einen Kaltstart wird der Profi allerdings kaum hinlegen.
Die 36 Clubs der Fußball-Bundesliga und der zweiten Liga bekommen künftig deutlich mehr Fernsehgeld. Dafür müssen sie bis zur letzten Sekunde um jeden Tabellenplatz kämpfen.

Am 1. Juni steht der VfB im Pokalfinale gegen den FC Bayern. Für den verletzten Serdar Tasci ein Wettlauf mit der Zeit.
VfB-Manager Fredi Bobic erhöht den Konkurrenzkampf im Angriff: Tomer Hemed soll kommen, Interesse besteht an Lasogga und Riascos.

Der VfB zeigte vorbildlichen Einsatz. Beispiel gefällig? Alexandru Maxim stand am Strafraumeck, hatte den weitesten Weg aller Verteidiger bis zum Tor – und lenkte nach einem beherzten Sprint einen Schuss von Jermaine Jones noch zur Ecke ab.
Die vergangenen beiden Bundesligaspiele gegen den FC Augsburg und Greuther Fürth gingen daneben. An diesem Samstag will der VfB beim FC Schalke (15.30 Uhr/Sky und Liga total) die Wende schaffen – und so endlich Selbstvertrauen tanken fürs Pokalfinale gegen den FC Bayern München.
Zwei Spiele noch in der Liga, dazu der Höhepunkt mit dem DFB-Pokalfinale am 1. Juni – die Saison neigt sich für den VfB dem Ende entgegen. Fredi Bobic hat die neue Spielzeit schon fest im Blick – der Sportvorstand widmet sich zurzeit ganz der Kaderplanung.
Enger Kader, viele Verletzte, oft stellt sich die VfB-Elf von selbst auf – so wie bei der Partie beim FC Schalke an diesem Samstag (15.30 Uhr). Die Problemzone ist dieses Mal die Abwehr.
Nüchtern betrachtet ist das Präsidentenamt beim VfB Stuttgart ein toller Job. Trotzdem tut sich der Aufsichtsrat um Dieter Hundt schwer, einen Nachfolger für Gerd Mäuser zu finden.

Drei Neue sind fix beim VfB, weitere werden folgen. Dafür müssen andere gehen. Gut möglich, dass die Fluktuation höher wird als früher.

Der Einzug ins Pokalfinale und in die Europa League übertüncht so manche Defizite. Davon gibt es beim VfB Stuttgart mehr als genug. Der Unmut der Fans wächst: Sie machen sich Sorgen, ob es mit Trainer Bruno Labbadia weiter aufwärts gehen kann.
Glaubt man Fredi Bobic, dann ist dem Sportvorstand des VfB Stuttgart ein echter Coup gelungen. Jedenfalls versichert er, im Werben um Konstantin Rausch „sehr viel namhafte Konkurrenz“ gehabt zu haben.

0:3 in Augsburg, 0:2 gegen Greuther Fürth: Der VfB Stuttgart, so scheint es, lässt es in der Bundesliga auslaufen – und verärgert damit seine Fans. Die Vorfreude auf das Pokalfinale in Berlin jedenfalls ist längst der Sorge vor einem Debakel gegen den FC Bayern gewichen.
Im Spiel gegen die SpVgg Greuther Fürth hatte Antonio Rüdiger lange Zeit eine solide Leistung geboten – doch dann gingen die Nerven mit ihm durch und er kassierte Rot für ein dummes Foul.

Es gibt ja diesen Spruch in Fußballerkreisen: Erst hatten wir kein Glück, und dann kam auch noch Pech dazu. So ähnlich könnte auch das Fazit der Partie des VfB Stuttgart gegen die SpVgg Greuther Fürth ausfallen.

Die Aufstellung des VfB Stuttgart kann jedes Kind im Schlaf herunterbeten – sie ist seit Wochen immer die gleiche. Zur neuen Saison soll das anders werden. „Wir müssen den Konkurrenzkampf erhöhen“, sagt Trainer Bruno Labbadia.