VfB Stuttgart

1:1 gegen den FC Schalke 04: ZVW-User wählen Mateo Klimowicz zum Spieler des Spiels

Fußball Bundesliga FC Schalke 04 vs. VfB Stuttgart
„Wir haben ein gutes Spiel gemacht, mit dem wir uns drei Punkte verdient hätten“ - Nach dem Abpfiff ärgerte sich Mateo Klimowicz über das Remis gegen Schalke. © Pressefoto Baumann

Etwas überraschend hatte Trainer Pellegrino Matarazzo seinem Spielmacher Daniel Didavi im Auswärtsspiel beim FC Schalke 04 (1:1) eine kreative Pause gegönnt. Die Gründe dafür lagen dabei weniger an den Leistungen des Routiniers in den vergangenen Wochen als vielmehr in der Belastungssteuerung. Für Didavi durfte Mateo Klimowicz auf der Position hinter der einzigen Spitze Sasa Kalajdzic ran - und der junge Argentinier machte seine Sache gut.

Mut, Aggressivität und Zielstrebigkeit

Neben den ordentlichen statistischen Werten - 70 Prozent Passquote, sechs Torabschlüsse und zwei Torschussvorlagen - überzeugte der Sohn von Ex-Bundesligaprofi Diego Klimowicz auch mit seinem Mut, seiner Aggressivität und seiner Zielstrebigkeit. Bereits in der 4. Minute setzte der 20-Jährige einen technisch anspruchsvollen Volleyabschluss nur knapp neben den Schalker Kasten. Zudem war der wuselige Dribbler viel unterwegs - bis zu seiner Auswechslung in der 75. Minute 9,07 Kilometer - und wagte immer wieder scharfe Schnittstellenpässe.

„Ein Punkt auf Schalke geht insgesamt in Ordnung“

Nach dem Abpfiff überwog auch bei Mateo Klimowicz zunächst der Ärger über zwei verlorene Punkte. „Wir haben ein gutes Spiel gemacht, mit dem wir uns drei Punkte verdient hätten“, gab er zu Protokoll, fügte aber auch an: „Wir haben aber bei manchen Angriffen nicht die richtige Entscheidung getroffen und so die Chancen nicht genutzt. Ein Punkt auf Schalke geht insgesamt in Ordnung.“

So lief das ZVW-Voting

Für seinen couragierten Auftritt bekam Klimowicz in den Einzelkritiken die Schulnote 2 und die ZVW-User wählten ihn mit großem Abstand zum Spieler des Spiels. 70,6 Prozent der Stimmen entfielen auf die Nummer 31 der Schwaben. Auf den Plätzen dahinter landeten Wataru Endo (17,6 Prozent), Kapitän Gonzalo Castro (5,9 Prozent) und Joker Nicolas Gonzalez (3 Prozent), der mit seinem ersten Saisontor kurz nach seiner Einwechslung für den 1:1-Endstand gesorgt hatte (56.).