VfB Stuttgart

2:0-Erfolg in Dresden: Der VfB verteidigt den direkten Aufstiegsplatz

Fußball  2. Bundesliga  Dynamo Dresden vs. VfB Stuttgart
Erzielte gegen Dresden das Stuttgarter Führungstor: VfB-Stürmer Hamadi Al Ghaddioui. © Pressefoto Baumann

Durch einen 2:0-Erfolg gegen Dynamo Dresden hat der VfB Stuttgart am Sonntag den direkten Aufstiegsplatz verteidigt. Da der HSV im Heimspiel gegen Wehen Wiesbaden zu einem 3:2-Heimsieg kam, beträgt der Abstand zwischen den beiden Traditionsvereinen weiterhin zwei Zähler. Tabellenführer Arminia Bielefeld kann derweil nach dem Dreier in Kiel (2:1) schon mal den Meister-Sekt kalt stellen.

Castro und Kempf kehren in die Startelf zurück, Didavi nicht im Kader

Nach seinem Last-Minute-Siegtreffer im Spitzenspiel gegen HSV kehrte Gonzalo Castro in die Anfangsformation der Schwaben zurück. Zudem ersetzte Kapitän Marc Oliver Kempf den gelbgesperrten Holger Badstuber. Nicht im Stuttgarter Spieltagskader stand Daniel Didavi, der nach seiner Gelb-Rot-Sperre zwar wieder spielberechtigt war, aber aufgrund leichter Probleme geschont wurde. Der 30-Jährige hatte in dieser Woche nicht komplett trainiert. Genauere Angaben machte Trainer Matarazzo auf der Pressekonferenz am Freitag nicht.

Dresden beginnt mutig, aber Al Ghaddioui schießt Stuttgart in Führung

In einer 4-3-2-1-Grundordnung mit Wataru Endo als Sechser sowie Castro und Mangala auf den Achterpositionen starteten die Stuttgarter in die Partie im Rudolf-Harbig-Stadion. Die Hausherren hielten in einem kompakten 4-2-3-1-System dagegen. „Mit Emotionen und Härte“, erwartete Pellegrino Matarazzo die Dresdner in ihrem ersten Spiel nach der für Dynamo 84 Tage andauernden Corona-Pause. Und genauso kam es auch.

Nach einer mutigen Anfangsphase der SGD übernahmen aber die Gäste aus dem Schwabenland die Spielkontrolle – und gingen durch einen Treffer von Hamadi Al Ghaddioui in Führung (18.). Mit einer guten Körpersprache, einem sicheren Passspiel und einer im Vergleich zu den letzten Spielen deutlich besseren Konterabsicherung hielten Castro und Co. die Dynamo-Offensive über weite Strecken gut in Schach. Die Stuttgarter Pausenführung ging absolut in Ordnung.

Dominante Schwaben sorgen lange nicht für klare Verhältnisse

Die zweiten 45 Minuten begann das Tabellenschlusslicht wieder mit viel Mut, aber der VfB ließ sich davon nicht beeindrucken. Die Matarazzo-Elf erarbeitete sich schnell wieder ein spielerisches Übergewicht, das allerdings nicht in einen zweiten Treffer überführt werden konnte.

Und so blieb die Partie bis in die Schlussphase hinein offen. Dresden bemühte sich redlich, aus dem Spiel heraus ging bei Dynamo allerdings kaum etwas zusammen. Die VfB-Offensive wurde durch die Einwechslungen von Silas Wamangituka, Darko Churlinov und Philipp Klement noch einmal einer Frischekur unterzogen. Klare Torchancen resultierten daraus aber nicht. Das hatte zur Folge, dass die Sachsen bis kurz vor dem Abfiff noch auf den Ausgleich hoffen konnten. Diese Hoffnungen machte in der 88. Minute der eingewechselte Churlinov zunichte, der aus vier Metern einen Abpraller über die Linie drückte. 2:0 für den VfB. Die Entscheidung und gleichzeitig das Endresultat.

SG Dynamo Dresden - VfB Stuttgart 0:2 (0:1)

Dresden: Broll - Wahlqvist (76. Jeremejeff), Ballas, Nikolaou, Löwe - Petrak (83. Müller), Burnic - Schmidt (76. Kreuzer), Husbauer (65. Ebert), Donyoh (76. Terrazzino) - Makienok

Stuttgart: Kobel - Mola, Kempf, Kaminski, Stenzel (57. Klement) – Mangala (67. Karazor), Endo, Castro - Gonzalez (67. Wamangituka), Förster (57. Churlinov) – Al Ghaddioui (89. Kalajdzic)

Tore: 0:1 Al Ghaddioui (18.), 0:2 Churlinov (88.)

Schiedsrichter: Benjamin Cortus (Röthenbach)

Zuschauer: -

Gelbe Karten: Wahlqvist (51.), Burnic (84.) / Endo (36.), Karazor (68.)