VfB Stuttgart

Ab in den Süden?

VfB-Trainingslager Lagos_3
2. Tag in Lagos - Coach Hannes Wolf wollte während der Nachmittagseinheit viel Tempo, Bewegung und Kommunikation von seinen Spielern sehen. © Danny Galm

Stuttgart.
Die Weltmeisterschaft 2018 in Russland wirft ihren Schatten voraus. Der letzte Hinrunden-Spieltag steigt vom 15. bis 17. Dezember und nur zwei bzw. drei Tage später wird das DFB-Pokal-Achtelfinale ausgespielt (19./20. Dezember). Dann geht’s in die extrem kurze Winterpause - bereits am 12. Januar rollt in der Liga wieder der Ball. Die große Mehrheit der 18 Bundesligisten startet deshalb schon am 02. Januar 2018 mit den Vorbereitungen auf die Rückrunde.

Acht Bundesligisten bleiben in der Heimat

Zog es in den letzten Jahren nahezu alle Bundesligisten während der Winterpause in den Süden – der VfB reiste beispielsweise für sieben Tage nach Portugal -, zeichnet sich aktuell ein anderer Trend ab: Acht Klubs verbringen die Vorbereitung in der Heimat, nur noch zehn reisen in Richtung Süden.

Während die Bayern als einziges Team in Katar ihre Zelte aufschlagen, zieht es die übrigen Bundesligisten nach Spanien.

„Wir wollen ein Trainingslager machen“

Beim VfB Stuttgart ist noch offen, ob das Team in der kurzen Pause vom Spielbetrieb in den Süden fährt. Trainer Hannes Wolf würde auf jeden Fall gerne wegfahren: „Wir wollen ein Trainingslager machen“, sagt Wolf, „wir hatten im Sommer nicht die komplette Mannschaft im Trainingslager und deshalb wollen wir die eine Woche Vorbereitung im Winter auch nutzen.“

Kurz vor Weihnachten kämpft der Aufsteiger noch in Mainz um den Einzug ins DFB-Pokal-Viertelfinale (19. Dezember). Dann ist das Fußball-Jahr auch für die VfB-Profis beendet. Wann Hannes Wolf und sein Trainerteam die Spieler wieder auf dem Platz begrüßen, steht ebenfalls noch nicht fest.

„Keine Vorbereitung im klassischen Sinne“

Die eine Woche vor dem Start in die Rückrunde (am 13. Januar mit einem Heimspiel gegen Hertha BSC Berlin), will der Trainer nutzen, um die Hinrunde aufzuarbeiten und die Mannschaft auf die Rückserie einzuschwören.

Dafür will der Trainer das Team einige Tage zusammen haben: „Es ist keine Vorbereitung im klassische Sinne, aber du kannst nochmal belasten und intensiv mit den Spielern arbeiten.“