VfB Stuttgart

Ascacibar-Wechsel ist noch nicht vom Tisch

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Darf für eine Woche nicht mit der Mannschaft trainieren: Mittelfeldspieler Santiago Ascacibar. © ZVW/Danny Galm

Stuttgart.
Wenn die Profis des VfB Stuttgart am Dienstagnachmittag mit einer öffentlichen Einheit in die Trainingswoche vor dem Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth (Samstag, 13 Uhr) starten, wird Mittelfeldspieler Santiago Ascacibar nicht auf dem Platz stehen. Der Argentinier darf aus disziplinarischen Gründen eine weitere Woche nicht mit der Mannschaft trainieren. Zudem muss er eine Geldstrafe an eine karitative Einrichtung zahlen, wie Sportdirektor Sven Mislintat am Sonntag sagte.

Großer Konkurrenzkampf im Mittelfeld

Über die Gründe für die Maßnahme sowie die Höhe der Geldstrafe wollte sich Mislintat erneut nicht äußern. "Er weiß, dass das nicht in Ordnung war, was er da gemacht hat und trägt das komplett mit", sagte er. Der 22-Jährige wird bis nach dem Spiel gegen Fürth individuell trainieren und erst im Anschluss wieder zum Team stoßen. Ascacibar war von Trainer Tim Walter aus disziplinarischen Gründen nicht in den Kader für das Heimspiel gegen den VfL Bochum berufen worden.

In der Woche zuvor hatte Ascacibar beim 0:0 in Aue 90 Minuten auf der Ersatzbank geschmort. Daraufhin suchte der Spieler das Gespräch mit den Verantwortlichen und forderte einen Stammplatz auf der Sechserposition vor der Abwehr. Mit seiner offensiven Forderung stieß er bei Trainer Tim Walter aber auf taube Ohren. Sein Ansehen dürfte Ascacibar mit seiner Aktion sicher nicht gesteigert haben. Gerade im Mittelfeld der Schwaben ist der Konkurrenzkampf riesig.

Das Transferfenster in Argentinien ist noch offen

In der Folge beschäftigte sich der Spieler mit einem Vereinswechsel. Und mit Real Betis Sevilla stand auch ein Abnehmer parat, eine Einigung mit dem spanischen Erstligisten wurde allerdings nicht erzielt. Nach kicker-Informationen ist der Abgang des Argentiniers, der mit einem Marktwert von 12 Millionen Euro der teuerste Spieler im Kader der Schwaben ist, aber noch nicht endgültig vom Tisch. Demnach soll Ascacibars Managment weiter nach einem neuen Club für den Spieler suchen.

Eine Fährte führt dabei offenbar nach Argentinien, zu Ascacibars Heimatverein Estudiantes de La Plata. Ein Wechsel in die argentinische Superliga ist noch bis zum nächsten Dienstag (24.09.) möglich. 


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