VfB Stuttgart

Auch Andreas Beck nicht mehr im VfB-Kader

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Andreas Beck: Defensiv mit einigen Fehlpässen, sodass der Routinier sich wenig ins Offensivspiel einbringen konnte. Er verlor einige wichtige Zweikämpfe, sodass die Bremer vermehrt über seine Seite gefährlich wurden. Eine ungewohnt schwache Leistung des 31-Jährigen - Note: 4 © ZVW/Danny Galm

Stuttgart. Die neueste Personalmeldung des VfB Stuttgart kommt für viele nicht sehr überraschend. Nach Dennis Aogo verabschiedet sich mit Andreas Beck ein weiterer Routinier aus dem Kader des frischgebackenen Zweitligisten. Der auslaufende Vertrag des 32-jährigen Abwehrspielers wird "im Zuge der Neuausrichtung des Kaders" nicht verlängert, wie der Verein am Freitag mitteilte. 

Sportvorstand Thomas Hitzlsperger betonte die Vorbildfunktion des Außenverteidigers und seine stets einwandfreie Einstellung. Er habe als Profi nicht nur auf, sondern auch abseits des Platzes stets Verantwortung übernommen. "Im Zuge der Neuausrichtung des Kaders haben wir uns jedoch entschieden, den Vertrag nicht zu verlängern. In jedem Fall werden die Türen beim VfB für Andreas immer offenstehen und ich würde mich freuen, wenn er die ersten Schritte seiner Karriere nach seiner Profi-Zeit beim VfB gehen würde."

Andreas Beck kam im Sommer 2017 wieder zurück zu seinem Jugend- und Ausbildungsverein VfB Stuttgart, wo er im Jahr 2000 im Nachwuchsbereich begann, 2006 sein Debüt bei den Profis gab und mit 20 Jahren im Jahr 2007 sogar Deutscher Meister wurde. 

2008 wechselte er dann zur TSG Hoffenheim, wurde dort Kapitän und Bundesliga-Rekordspieler, spielte dann 2015 bis 2017 bei Besiktas Istanbul. Für die deutsche Nationalmannschaft absolvierte er neun Länderspiele, nachdem er 2009 U21-Europameister geworden war.