Wien

Neustart der Atomverhandlungen mit dem Iran am 29. November

Atomverhandlungen
Rafael Mariano Grossi (2.v.r), Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebehörde, spricht mit Abbas Araghchi (Araqchi,2.v.l), Vize-Außenminister des Iran. Foto: Dean Calma/IAEA/dpa © Dean Calma

Brüssel/Wien (dpa) - Die Atomverhandlungen mit dem Iran werden am 29. November in Wien fortgesetzt. Das teilte der Europäische Auswärtige Dienst am Mittwochabend mit. 

Unter Vorsitz des EU-Außenbeauftragten Josep Borrell werden sich hohe Diplomaten aus China, Russland, Frankreich, Großbritannien und Deutschland mit Vertretern Teherans treffen. Auch Irans Vizeaußenminister und zukünftige Leiter der iranischen Atomdelegation, Ali Bagheri, bestätigte den Termin am Abend auf Twitter.

Die Verhandlungen über die Wiederherstellung des Wiener Abkommens von 2015 waren nach der Präsidentenwahl im Juni und dem Regierungswechsel in Teheran unterbrochen worden. Die verbliebenen Partner bemühen sich um die Rückkehr der USA zu dem Abkommen. Der Iran soll zudem technische Verpflichtungen eingehen.

Der Wiener Deal sollte den Bau iranischer Atomwaffen verhindern. Im Gegenzug sollten die auf dem Iran lastenden Sanktionen aufgehoben werden. Als Reaktion auf die US-Sanktionen begann Teheran 2019, die auferlegten technischen Beschränkungen zu überschreiten und unter anderem sein Uran immer waffenfähiger zu machen. 

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