Baden-Württemberg

Öffentliche Schulden im vergangenen Jahr leicht gestiegen

Euro-Münzen sind gestapelt
Euro-Münzen sind gestapelt. Foto: picture alliance / dpa/Illustration © Oliver Berg

Stuttgart/Wiesbaden (dpa(lsw) - Die öffentliche Verschuldung in Baden-Württemberg hat 2019 leicht zugenommen. Ende vergangenen Jahres hatte das Land 44,1 Milliarden (Vorjahr: 44 Milliarden) Euro Schulden bei Banken oder Privatunternehmen, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Bei den Gemeinden stieg der Schuldenstand gleichfalls minimal auf 8,6 Milliarden Euro an. Die Pro-Kopf-Verschuldung im Südwesten lag rechnerisch bei 3981 Euro.

Insgesamt hatten Bund, Länder, Kommunen und Sozialversicherungen zum Jahresende 2019 bei Banken und Privatunternehmen 1898,8 Milliarden Euro Schulden. Der Schuldenstand sank im Vergleich zum Vorjahr um knapp ein Prozent oder 17 Milliarden Euro. Pro Kopf standen die Bundesbürger demnach rechnerisch mit 22 857 Euro in der Kreide, im Vorjahr waren es noch 23 113 Euro. Bund, Kommunen und die Sozialversicherungen hätten Schulden abgebaut, mehrere Länder dagegen neue gemacht. Im laufenden Jahr hat sich die Situation durch die coronabedingte Schuldenaufnahme stark verändert.