Rastatt

19-Jähriger mutmaßlicher Serienbrandstifter festgenommen

Handschellen
Ein Mann trägt Handschellen. © Stefan Sauer

Rheinmünster (dpa/lsw) - Ortskenntnis und akribische Polizeiarbeit haben zur Festnahme eines mutmaßlichen Serienbrandstifters in Rheinmünster (Kreis Rastatt) geführt. Nach Angaben der Polizei vom Freitag gab es seit dem 11. Juli eine Brandserie in der Gegend. Zuerst brannte es zwei Mal im selben Keller, zwei Wochen später gingen wiederholt Heuballen sowie fünf Festmeter Holz im Bannwald und 15 Quadratmeter trockener Waldboden in Flammen auf. Verletzt wurde niemand. Die Feuerwehr konnte eine Ausbreitung der Brände durch schnelles Eingreifen verhindern.

Die Umstände deuteten in allen Fällen auf Brandstiftung hin. Zeugenbefragungen rückten einen 19-Jährigen ins Visier der Ermittler, auch weil sein Auto in Tatortnähe gesichtet wurde. Als am Donnerstagabend in der Gegend erneut ein Feld brannte und der Verdächtige in der Nähe war, nahm die Polizei ihn fest. Er sollte noch am Freitag wegen des dringenden Tatverdachts der schweren Brandstiftung einem Haftrichter vorgeführt werden. Zum möglichen Motiv und dem persönlichen Hintergrund des Mannes sagte die Polizei nichts.