Baden-Württemberg

1968 Corona-Neuinfektionen im Südwesten

Corona-Test
Ein medizinischer Mitarbeiter entnimmt einer Frau für einen Corona-Test einen Abstrich. Foto: Kira Hofmann/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild © Kira Hofmann

Stuttgart (dpa/lsw) - Die Zahl der Corona-Infektionen in Baden-Württemberg ist binnen eines Tages um 1968 gestiegen. Das teilte das Landesgesundheitsamt am Donnerstag mit. Es wurden sieben weitere Todesfälle gezählt. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg etwas an auf 94,4 (Vortag 92,9).

199 Covid-Patienten werden auf Intensivstationen behandelt - das sind sechs mehr als am Mittwoch. 112 von ihnen werden beatmet. Die sogenannte 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz stieg leicht auf 2,3 (Vortag: 2,25). Sie steht für die Zahl der Corona-Infizierten, die innerhalb von einer Woche pro 100.000 Einwohner in eine Klinik gebracht wurden.

Diese Zahlen sind inzwischen entscheidend für Einschränkungen im Alltag in Baden-Württemberg. Statt der Sieben-Tage-Inzidenz zählt die Auslastung der Krankenhäuser. Eine erste Warnstufe soll landesweit gelten, sobald 250 Intensivbetten mit Covid-19-Patienten belegt sind oder 8 von 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen mit Corona-Symptomen in eine Klinik gebracht worden sind.

Weitere Corona-Todesfälle meldeten der Landkreis Heilbronn (+2), der Ostalbkreis (+2), sowie die Landkreise Lörrach (+1) und Ludwigsburg (+1) und die Stadt Freiburg im Breisgau (+1). Die Gesamtzahl der registrierten Todesfälle sank allerdings, weil zwei Gesundheitsämter ihre vorherigen Angaben korrigierten: Der Enzkreis meldet nun 15 Corona-Tote weniger, die Stadt Pforzheim korrigierte die Zahl um 29 nach unten.

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