Baden-Württemberg

300 Millionen Euro sollen Firmen bei Innovationen helfen

Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut
Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU), Wirtschaftsministerin von Baden-Württemberg, gestikuliert. Foto: Uli Deck/dpa © Uli Deck

Stuttgart (dpa/lsw) - 300 Millionen Euro Fördergeld vom Land sollen heimischen Unternehmen in der Coronakrise einen Schub geben und ihnen bei Investitionen in Zukunftstechnologien helfen. Seit Freitag können Firmen Anträge für das Programm «Invest BW» stellen, das nach Angaben des Wirtschaftsministeriums aus zwei Linien besteht: Für die Erforschung und Entwicklung von Innovationen gibt es bis zu fünf Millionen Euro Zuschuss. Maximal eine Million Euro können Unternehmen für Investitionen bekommen, zum Beispiel, wenn sie sich vergrößern oder einen neuen Standort aufbauen wollen.

«Wir wollen eine starke konjunkturelle Hebelwirkung erzielen und einen wichtigen Beitrag leisten, um Wertschöpfung und Arbeitsplätze in Baden-Württemberg zu halten», erläuterte Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU). Wenn das Land seine Position als eine der führenden Innovationsregionen Europas erhalten wolle, müsse gezielt in Zukunftstechnologien investiert werden. Davon hänge die künftige wirtschaftliche Stärke ab.

Die Landesregierung hatte die Eckpunkte für «Invest BW» Mitte Dezember beschlossen. Nun steht den Angaben zufolge die erste Tranche des Geldes in Höhe von 150 Millionen Euro bereit. Das Programm richtet sich an Unternehmen aller Größen und aller Branchen in Baden-Württemberg.