Baden-Württemberg

4042 neue Corona-Fälle im Südwesten: 59 weitere Tote - Rekordwert in Deutschland

Corona-Tests
Testsets mit Abstrichstäbchen liegen in einem Testzentrum für Corona-Verdachtsfälle. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © Jens Büttner

Stuttgart (dpa/lsw) - Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Baden-Württemberg ist innerhalb eines Tages um 4042 gestiegen. Seit Beginn der Pandemie sind damit 174 946 Fälle registriert worden, wie das Landesgesundheitsamt am Mittwoch (Stand: 16.00 Uhr) mitteilte.

Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit dem Virus stieg um 59. Insgesamt wurden bisher 3228 Corona-Tote gezählt. Als genesen gelten 123 190 Menschen.

Landesweit liegt der Wert für Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen bei 160,2 und damit höher als am Vortag. Alle 44 Stadt- und Landkreise liegen weiter über dem Grenzwert von 50, ab dem ein Kreis als Risikogebiet gilt. 12 davon überschreiten die kritische 200er-Marke pro 100 000 Einwohner.

489 schwer an Covid-19 erkrankte Patienten mussten im Südwesten zuletzt auf Intensivstationen behandelt werden, 286 von ihnen wurden über einen Schlauch beatmet. Von derzeit 2927 verfügbaren Intensivbetten im Land sind fast 81 Prozent belegt.

Für ganz Deutschland meldeten die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) 23.679 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden, wie aus Zahlen hervorgeht.

Der bisherige Rekordwert war am 20. November mit 23.648 gemeldeten Fällen erreicht worden. In der Vorwoche waren es am Donnerstag 22.046 neue Fälle. Die Zahl der Todesfälle stieg über die Marke von 20.000. Das RKI verzeichnete am Donnerstag 440 neue Todesfälle binnen eines Tages. Am Vortag war mit 590 Toten ein Höchstwert gemeldet worden.