Baden-Württemberg

58-Jähriger fällt auf angebliche Gold-Lieferung herein

Schriftzug "Polizei"
Der Schriftzug «Polizei» auf einem Schild am Gebäude einer Polizeiinspektion. Foto: picture alliance / Hauke-Christian Dittrich/dpa/Archivbild © Hauke-Christian Dittrich

Wangen (dpa/lsw) - Mit der Aussicht auf eine große Menge Gold haben Betrüger einen 58-Jährigen aus Wangen um mehrere zehntausend Euro geprellt. Dem Mann war am Telefon vorgegaukelt worden, dass das Gold in einem afrikanischen Hafen bereitstünde und gegen eine Anzahlung ausgeschifft werden könne, berichtete eine Polizeisprecherin am Dienstag.

Nachdem die bislang unbekannten Täter dem 58-Jährigen angebliche Schriftstücke eines Anwalts übersandt hatten, die er als echt empfand, überwies der Mann zunächst eine Anzahlung von mehreren tausend Euro. In den folgenden Wochen überwies er weiteres Geld, das er mit Gewinn bei Anlieferung des Goldes zurückerhalten sollte. Das versprochene Gold habe er nie bekommen.

Der Mann hat durch die Betrüger den Angaben zufolge eine Geldsumme im hohen fünfstelligen Bereich verloren.

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