Baden-Württemberg

Ab Mitte Dezember weniger Zugverbindungen für Pendler

Deutsche Bahn
Blick auf leere 2.-Klasse-Sitzplätze. Foto: Uwe Zucchi/dpa/Archiv © Uwe Zucchi

Stuttgart (dpa/lsw) - Die Deutsche Bahn dünnt ihr Liniennetz etwas aus und bietet Pendlern in Baden-Württemberg von Mitte Dezember an weniger Alternativen als bisher. So wird im Fernverkehr beispielsweise das Angebot für Reisende zwischen Stuttgart und der Rhein-Neckar-Region reduziert, wie eine Bahn-Sprecherin am Mittwoch in Stuttgart auf Anfrage bestätigte. Auch bestimmte Verbindungen ins Rheinland fallen weg. Stichtag dafür ist der Fahrplanwechsel am 13. Dezember. Als Grund für die Maßnahme nannte die Sprecherin neue Corona-Beschränkungen und gesunkene Passagierzahlen.

Verzichten will die Bahn künftig auf die IC-Verbindungen 1510 und 2010/2011, die bisher Stuttgart und den Rhein-Neckar-Raum miteinander verbinden. Der IC 2010/2011 fiel allerdings pandemiebedingt schon in den vergangenen Monaten aus. Die Bahn-Sprecherin betonte, trotz der gestrichenen Verbindungen gebe es für Reisende weiter genügend Alternativen. Der IC 1510 verbindet bislang werktags immer morgens Stuttgart über Heidelberg, Mannheim und Mainz mit Wiesbaden. Der IC 2010 fuhr bis zu seiner Einstellung morgens über Tübingen und Stuttgart in Richtung Rhein-Neckar-Region, der IC 2011 später retour.

Zudem reduziert die ihre ICE-Verbindungen von Stuttgart in Richtung Rheinland sowie - bereits von diesem Donnerstag an - nach Frankreich, weil dort ein coronabedingtes Verbot für Privatreisen erlassen wurde. Hiervon betroffen sind die Verbindungen von Stuttgart nach Paris sowie wie der tägliche Zug, der von Frankfurt über Mannheim und Karlsruhe nach Marseille fährt. Diese Verbindung zum Mittelmeer wird vorerst komplett eingestellt.

Zunächst hatten die «Stuttgarter Nachrichten» (Mittwoch) über die gestrichenen Verbindungen berichtet.