Baden-Württemberg

Anklage gegen 37-Jährigen wegen versuchten Totschlags

Justitia
Eine Figur der blinden Justitia. Foto: Sonja Wurtscheid/dpa/Symbolbild © Sonja Wurtscheid

Tübingen (dpa/lsw) - Er soll sein Opfer in einer Tübinger Obdachlosenunterkunft fast zu Tode geschlagen haben: Die Staatsanwaltschaft Tübingen erhob nun eine Anklage gegen einen 37-Jährigen - unter anderem wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung. Die Anklagebehörde wirft dem eritreischen Staatsangehörigen nach Angaben vom Donnerstag vor, im Mai betrunken auf einen seiner Mitbewohner mit den Fäusten und mit einem Besenstiel eingeschlagen haben, so dass dieser lebensgefährliche Verletzungen erlitt - etwa stark blutende Kopfplatzwunden, Hämatome und Prellungen am ganzen Körper, beidseitig Rippenbrüche und eine Milzverletzung. Der Angreifer soll dabei den Tod seines Mitbewohners zumindest billigend in Kauf genommen haben.

Der 37-Jährige wurde wenige Tage nach der Tat festgenommen und sitzt in Untersuchungshaft.

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