Baden-Württemberg

Aue mit Personalsorgen vor Sandhausen-Spiel

Dirk Schuster
Der Aues Trainer Dirk Schuster gestikuliert vor Beginn des Spiels. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa © Robert Michael

Aue (dpa) – Fußball-Zweitligist FC Erzgebirge Aue geht mit Personalsorgen in das Heimspiel am Samstag (13.00 Uhr/Sky) gegen den SV Sandhausen. Neben Philipp Riese, Malcolm Cacutalua und Fabian Kalig (alle langzeitverletzt) fehlen auch Louis Samson (Gelb-Rot-Sperre), Clemens Fandrich, Ben Zolinski und Niklas Jeck (alle in Quarantäne). Fraglich ist zudem der Einsatz von Abwehrchef Sören Gonther, der sich bei der 1:4-Auswärtsniederlage in Darmstadt am rechten Fuß verletzt hatte.

«Glücklicherweise ist nichts Schlimmes passiert. Es sieht so aus, dass Sören möglicherweise spielen kann», sagte Trainer Dirk Schuster. Gonther ist am Donnerstag genauso wie Florian Ballas nach Adduktorenproblemen wieder in das Training eingestiegen. «Bei unserem Kader ist einiges weggebrochen. Wir hatten in dieser Woche Probleme, überhaupt 15 oder 16 Feldspieler zum Training begrüßen zu dürfen. Es war schwer, gewisse Inhalte umzusetzen», meinte Schuster.

Der 53-Jährige hofft trotz der angespannten Situation auf einen Heimsieg gegen den Tabellenvorletzten Sandhausen. Dafür benötige sein Team auch etwas mehr Spielglück als zuletzt in Darmstadt, wo die Auer mehrere hochkarätige Chancen vergaben und mit einigen Schiedsrichter-Entscheidungen haderten. «Andreas Brehme hat mal von "Scheiße am Fuß" gesprochen. Das kann man auch ein bisschen über unsere Situation so sagen», äußerte Schuster. «Ich möchte aber nicht jammern. Wir sind jetzt gefordert, diese Situation wieder so zu drehen, dass wir das Ergebnis von Darmstadt korrigieren können.»

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