Baden-Württemberg

Azubi-Lücke im Handwerk wird kleiner

Azubi
Ein Auszubildender im Schreiner-Handwerk arbeitet an einem Werkstück. Foto: Felix Kästle/dpa/Symbolbild © Felix Kästle

Stuttgart (dpa/lsw) - Nach der Corona-Flaute zieht die Zahl der neuen Auszubildenden in den Handwerksbetrieben in Baden-Württemberg allmählich wieder an. Ende Juli lag das Minus im Vergleich zum Vorjahr zwar immer noch bei 7,7 Prozent, wie der Handwerkstag am Dienstag mitteilte. Einen Monat zuvor hatten die Betriebe aber noch 13 Prozent weniger neue Azubis eingestellt als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Knapp 12 500 angehende Lehrlinge haben bislang einen Ausbildungsvertrag unterschrieben.

«Während des coronabedingten Lockdowns war es für die Handwerksbetriebe faktisch nicht möglich, über Berufsorientierung, Praktika oder Ausbildungsmessen Kontakt zu potenziellen Auszubildenden aufzubauen. Jetzt holen sie kräftig auf», sagte der Hauptgeschäftsführer des Handwerkstags, Oskar Vogel. «Wir sind deshalb zuversichtlich, dass wir die Lücke in diesem Jahr noch weiter verringern, vielleicht sogar schließen können.»