Baden-Württemberg

Basketball-Boss Reil fordert weitere Corona-Hilfen

Basketball
Spieler zweier Basketballmannschaften im Kampf um den Ball. Foto: Adam Pretty/Getty Images Europe/Pool/dpa/Symbolbild © Adam Pretty

Ludwigsburg (dpa) - Mit Blick auf die ab Mittwoch geltende Corona-Alarmstufe in Baden-Württemberg hat Alexander Reil von den MHP Riesen Ludwigsburg weitere Staatshilfen für den Profisport gefordert. «Wir stellen uns alle darauf ein, dass eher weniger als mehr Zuschauer kommen werden und müssen unsere Planungen im Rahmen der Möglichkeiten anpassen. Das wird aber für viele Clubs nicht mehr möglich sein», sagte der Vorsitzende des Basketball-Bundesligisten am Dienstag der «Ludwigsburger Kreiszeitung». «Deswegen lautet mein Appell an die Politik: Wir müssen konkret über eine Verlängerung und Aufstockung der Corona-Hilfen sprechen.»

Ab Mittwoch dürfen in Baden-Württemberg nur noch geimpfte und genesene Zuschauer Sportveranstaltungen in Innenräumen besuchen. «Man hat ja feststellen können, dass viele nicht mehr gekommen sind, aus unterschiedlichen Gründen, aber sicher haben Ängste, Befürchtungen und fehlender Komfort durch die Maske eine Rolle gespielt», sagte Reil, der auch Präsident der AG Basketball-Bundesliga e.V. ist. «Die Entwicklung, die wir jetzt haben, führt zu einer weiteren Verunsicherung und Verschärfung.» Er kritisiere die Maßnahmen aber nicht. «Wir müssen schließlich etwas tun.»

Impfen sei «die einzige Chance, nachhaltig aus dieser Situation wieder herauszukommen», sagte der 55-Jährige. «Impfen ist keine individuelle Entscheidung, es geht um gesellschaftliche Verantwortung.»

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