Regierungspräsidium Karlsruhe

Behörde prüft möglichen Aprilscherz um Corona-Test an Schule

Aprilscherz um Corona-Test an Schule
Ein Schüler steckt sich ein Stäbchen für den Corona-Selbsttest in die Nase. © Philipp von Ditfurth

Pforzheim/Karlsruhe (dpa/lsw) - Dass ein Pforzheimer Lehrer womöglich dem Aprilscherz eines Kollegen auf den Leim ging und alle Schüler einer Klasse mit nur noch einem Stäbchen auf Corona testen wollte, ist ein Fall für das Regierungspräsidium Karlsruhe geworden. Eine Sprecherin der Aufsichtsbehörde teilte am Freitag mit, nicht zuletzt wegen der Osterferien sei der Fall noch nicht aufgeklärt. Ab Mitte kommender Woche könne man voraussichtlich mehr Informationen geben. «Was wir jetzt schon sagen können ist, dass die Schulleitung mit allen Eltern der betroffenen Klasse in Kontakt stand und steht.» Zuerst hatten die «Badischen Neuesten Nachrichten» (Donnerstag) über den Vorfall an sich berichtet.

Laut «Pforzheimer Zeitung» (Freitag) hatte wohl eine Lehrkraft bei einer Besprechung innerhalb des Kollegiums mit Blick auf den 1. April von neuen Corona-Regeln gesprochen. Das habe der Lehrer eines Gymnasiums mutmaßlich für bare Münze genommen. Etliche Jungen und Mädchen einer fünften Klasse hätten sich dem Test mit einem Stäbchen verweigert, schrieb die Zeitung. Stand jetzt habe sich kein Kind bei der Aktion infiziert - weder mit Corona noch mit sonst einer Krankheit. Die Schule habe schnell reagiert und die Eltern informiert. Das sei bei einigen gut angekommen, bei anderen hingegen nur als Beschwichtigungsversuch.