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Brände und Schäden nach Gewitter im Südwesten

Mehrfamilienhaus gerät nach Blitzeinschlag in Brand
Eine Drehleiter der Feuerwehr ist vor einem Mehrfamilienhaus, das nach einem Blitzeinschlag in Brand geraten ist, ausgefahren. © Dettenmeyer

Stuttgart (dpa/lsw) - Kräftige Gewitter haben im Südwesten in der Nacht auf Montag zu mehreren Bränden geführt. Wie die Polizei mitteilte, schlug in der Nacht auf Montag ein Blitz in den Kamin eines Mehrfamilienhauses in Renningen (Kreis Böblingen) ein. Der Dachstuhl geriet in Flammen. Die darunterliegende Wohnung sei nach dem Brand unbewohnbar, die Bewohner kamen bei Bekannten unter. Ersten Schätzungen zufolge entstand ein Schaden von etwa 50 000 Euro.

Auch das Dach eines Einfamilienhauses in Friesenheim (Ortenaukreis) fing nach einem Blitzeinschlag in der Nacht Feuer. Verletzt wurde niemand, so eine Sprecherin. Die Feuerwehr löschte den Brand. Es entstand ein Schaden von mehreren zehntausend Euro, so ein Sprecher. Das Haus sei noch bewohnbar. 50 Kräfte seien im Einsatz gewesen.

In Riederich (Landkreis Reutlingen) wurde zudem ein Mehrfamilienhaus durch einen Blitzeinschlag beschädigt. Nach Angaben der Polizei geriet der Dachstuhl des Hauses in Brand, die Feuerwehr konnte das Feuer aber schnell löschen. Verletzt wurde niemand, die Bewohner durften nach einer vorsorglichen Evakuierung wieder in ihre Wohnungen zurück. Den Schaden schätzte die Polizei auf mehrere Tausend Euro.

In Freiburg ist in einem Kindergarten ein Brand ausgebrochen. Verletzt wurde niemand. Die Feuerwehr löschte das Feuer. «Es entstand ein erheblicher Sachschaden», heißt es in der Mitteilung. In der Nacht zog ein Gewitter über Freiburg hinweg. Ob ein Blitz einschlug, blieb unklar.

Zudem fegte ein Sturm in der Nacht die Dachbedeckung eines Elektrogroßhandels in Baden-Baden weg. Ersten Schätzungen zufolge entstand ein Schaden von mehreren hunderttausend Euro, wie ein Sprecher mitteilte. Zuvor berichtete der SWR darüber.