Baden-Württemberg

Brandanschläge in Marbach: Motiv weiterhin unklar - Mehrfamilienhaus einsturzgefährdet

Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife
Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbolbild © Karl-Josef Hildenbrand

Marbach (dpa/lsw) - Nach den Brandanschlägen auf drei Gebäude in Marbach im Kreis Ludwigsburg ist der Polizei noch kein Motiv bekannt. Das teilte ein Polizeisprecher am Montagmorgen auf Anfrage mit. Rassistische Motive des 42 Jahre alten mutmaßlichen Täters hatten die Beamten zuvor ausgeschlossen. Bei den Bränden in der Nacht zu Samstag wurden acht Menschen verletzt.

Der 42 Jahre alte Verdächtige, der sich in einem «psychischen Ausnahmezustand» befunden habe, soll selbstgebaute Brandsätze - vermutlich Molotow-Cocktails - gegen die Eingangstür des Polizeireviers, ein Wohnhaus und die evangelische Kirche geworfen worden haben. Das Mehrfamilienhaus ist einsturzgefährdet und unbewohnbar. Es entstand ein Schaden von mehr als einer halben Million Euro. Der Verdächtige sitzt in Untersuchungshaft.