Baden-Württemberg

Corona-Impfung: Baden-Württemberg öffnet Terminvergabe für Menschen mit Vorerkrankungen

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Symbolfoto. © Benjamin Büttner

In Baden-Württemberg können sich ab Montag (03.05.) mehr Menschen gegen das Coronavirus impfen lassen. Wie das Land verkündet, soll ab kommender Woche die Terminvergabe für Menschen mit Vorerkrankungen aus der dritten Prioritätengruppe der Bundes-Impfverordnung geöffnet werden.

Dazu gehören zahlreiche Menschen mit Vorerkrankungen, etwa behandlungsfreien Krebserkrankungen, HIV, Rheumaerkrankungen und Autoimmunerkrankungen, Herzerkrankungen, Asthma oder Adipositas. Als Nachweis für die Impfberechtigung dient ein entsprechendes Attest des behandelnden Arztes.

Impfberechtigt sind ab Montag auch jeweils bis zu zwei Kontaktpersonen von Menschen, die aufgrund einer dieser Erkrankungen oder aufgrund des Alters von über 60 Jahren pflegebedürftig sind. Für die Kontaktpersonen wird es wie bisher eine Vorlage für eine entsprechende Selbstbescheinigung auf der Homepage des Sozialministeriums geben.

Mit dem weiteren Öffnungsschritt werden schätzungsweise rund 1,5 Millionen weitere Menschen impfberechtigt sein. Entsprechend ist ab Montag mit einer großen Nachfrage bei der zentralen Terminvergabe zu rechnen.

Beschäftigte im Lebensmittel-Einzelhandel müssen weiter warten

Noch etwas gedulden müssen sich die Beschäftigten von Berufsgruppen aus der dritten Priorität. Mit der Öffnung dieser Stufe wird, abhängig von den Impfstofflieferungen, etwa Mitte Mai gerechnet. Gemeint sind damit etwa Beschäftigte im Lebensmittel-Einzelhandel, Mitarbeiter in besonders relevanten Positionen in Apotheken, im Bestattungswesen oder im Transport- und Verkehrswesen.

Wer alles nach der dritten Prioritätengruppe impfberechtigt ist, können Sie hier in § 4 der Bundes-Impfverordnung nachlesen.