Baden-Württemberg

Corona-Inzidenz im Südwesten fällt unter die 100er Schwelle

Ein Corona-Schnelltest wird in einer Teststation aufbereitet
Ein Corona-Schnelltest wird in einer Teststation aufbereitet. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild © Robert Michael

Stuttgart (dpa/lsw) - Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen in Baden-Württemberg ist erstmals seit fast zwei Monaten wieder unter die Schwelle von 100 gefallen. Im Laufe der vergangenen sieben Tage haben die Behörden mit Stand vom Montag (16.00 Uhr) im Schnitt 95,0 Ansteckungen pro 100 000 Einwohner registriert, wie das Landesgesundheitsamt mitteilte. Am Sonntag hatte der Wert noch bei 101,0 gelegen, am Samstag bei 102,3 und am Montag vergangener Woche deutlich höher bei 140,6. Baden-Württemberg hatte die 100er Marke letztmals am 20. März unterschritten.

Inzwischen liegen nur noch 18 von 44 Stadt- und Landkreisen über der 100er Inzidenzschwelle. Am höchsten ist die Sieben-Tage-Inzidenz weiterhin im Zollernalbkreis, wo sie entgegen dem allgemeinen Trend am Montag leicht auf 210,7 stieg. Am niedrigsten ist die Inzidenz im Kreis Emmendingen (34,9).

Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle seit Pandemiebeginn stieg um 600 auf 479 212. 22 weitere Menschen starben an einer Infektion mit dem Coronavirus oder im Zusammenhang damit, die Zahl der Toten stieg damit auf 9725. Als genesen gelten 435 580 Menschen (plus 1770).

Nach Angaben der grün-schwarzen Landesregierung wurde am Wochenende die Marke von vier Millionen Corona-Erstimpfungen in Impfzentren und bei niedergelassenen Ärzten überschritten. Vollständig geimpft sind den Angaben zufolge inzwischen knapp 1,25 Millionen Menschen im Land.

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