Baden-Württemberg

Corona-Inzidenz im Südwesten kratzt an der 50er-Schwelle

Ein Patient lässt einen Abstrich machen
Ein Patient lässt einen Abstrich machen. Foto: Kay Nietfeld/dpa/Symbolbild © Kay Nietfeld

Stuttgart (dpa/lsw) - Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen in Baden-Württemberg liegt nur noch ganz knapp über der Schwelle von 50. Im Laufe der vergangenen sieben Tage haben die Behörden mit Stand vom Donnerstag (16.00 Uhr) im Schnitt 50,3 Ansteckungen pro 100 000 Einwohner registriert, wie das Landesgesundheitsamt mitteilte.

Am Mittwoch hatte der Wert noch bei 51,5 gelegen, am Dienstag bei 59,4 und am Donnerstag vergangener Woche deutlich höher bei 80,3. Offen ist allerdings, ob der starke Abfall der Tendenz in dieser Woche möglicherweise auch mit weniger Tests und einem Meldeverzug rund um Pfingsten zusammenhängt.

Mit einem Wert von 105,6 liegt der Zollernalbkreis als einziger der 44 Stadt- und Landkreise im Südwesten den Angaben zufolge noch im dreistelligen Bereich. 20 Regionen - drei weniger als am Mittwoch - unterschreiten nach aktuellem Stand die 50er-Inzidenzschwelle.

Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle seit Pandemie-Beginn wuchs um 1240 auf 490 555. 22 weitere Menschen starben an einer Infektion mit dem Coronavirus oder im Zusammenhang damit; die Zahl der Toten stieg damit auf 9915. Als genesen gelten 459 802 Menschen (plus 2334).

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