Baden-Württemberg

Corona-Inzidenzwert im Südwesten knapp unter Zehner-Marke

Corona-Test
Ein Abstrich für das Testverfahren auf das Coronavirus. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild © Sebastian Gollnow

Stuttgart (dpa/lsw) - Die Sieben-Tage-Inzidenz im Südwesten ist am Sonntag bis knapp unter die Zehner-Marke gestiegen. Sie legte nach Angaben des Landesgesundheitsamts innerhalb eines Tages von 9,7 auf 9,9 Infektionen je 100.000 Einwohner zu. Der Wert war in den vergangenen Tagen stetig gestiegen. Unter den 44 Stadt- und Landkreisen in Baden-Württemberg ist die Inzidenz mit 26,4 im Landkreis Heidenheim am höchsten, im Kreis Sigmaringen ist sie mit 0,8 am niedrigsten.

Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen im Südwesten seit Beginn der Pandemie stieg um 48 auf 502.911, wie die Behörde mitteilte. 10.339 Menschen sind inzwischen an einer Infektion mit dem Coronavirus oder im Zusammenhang damit gestorben, damit wurde am Sonntag gegenüber dem Vortag kein neuer Todesfall gemeldet. Als genesen gelten geschätzt 490.568 Infizierte (plus 90).

17,5 Prozent der betreibbaren 2314 Intensivbetten sind der Mitteilung nach im Moment frei. Dieser Wert ist wichtig, um die Auslastung des Gesundheitssystems beurteilen zu können. Die Lage in den Krankenhäusern soll zusätzlich zur Inzidenz auch verstärkt eine Rolle bei der Beurteilung von notwendigen Maßnahmen im Kampf gegen die Pandemie spielen. Solche Intensivbetten werden aber nicht nur für Covid-19-Patienten mit schweren Verläufen gebraucht, sondern ebenso für Menschen mit anderen gravierenden Erkrankungen.

6 435 349 Menschen in Baden-Württemberg waren nach Angaben des Robert Koch-Instituts Stand Freitag einmal gegen das Coronavirus geimpft worden. Das sind den Daten zufolge 58 Prozent der Bevölkerung. Der Bundesschnitt lag bei 59,5 Prozent. Als vollständig geimpft galten den Daten zufolge im Südwesten 4.997.370 Menschen oder 45 Prozent (bundesweit: 45,3). Beim Impfstoff von Johnson & Johnson reicht eine Dosis. Bei allen anderen Vakzinen sind zwei Spritzen nötig.

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