Baden-Württemberg

Dehoga-Chef: Fehlende Nachweise der Gäste in der Pandemie

Corona-Regeln in Gaststätten
Ein Schild mit der Aufschrift "Zu Ihrem Schutz ist dieser Tisch gesperrt" steht in einer Gaststätte. Foto: Marijan Murat/dpa/Archivbild © Marijan Murat

Stuttgart (dpa/lsw) - Der Geschäftsführer des Hotel- und Gaststättenverbandes Schwarzwald-Bodensee hat über eine teils holprige Wiedereröffnung der Gastronomie am Wochenende geklagt. Wo in der Pandemie reserviert werden musste, sei es zwar perfekt gelaufen, da hätten manche Gäste sogar Bescheinigungen über Tests und Impfungen als Foto vorab geschickt, sagte Alexander Hangleiter der «Badischen Zeitung» (Montag). «Schwieriger war es bei Spontanbesuchen in Restaurants, vor allem in Innenstädten. Da waren Gäste oft nicht über die Negativ-Testpflicht im Bilde.» Deshalb seien viele Plätze frei geblieben. «Ein Restaurant in Freiburg teilte mir mit, dass es am Samstagabend 20 Tische hätte besetzen können, weil die meisten Besucher aber die notwendigen Nachweise nicht hatten, war nur ein Tisch besetzt.»

Seit Samstag dürfen Gastronomie und Hotellerie in Land- und Stadtkreisen mit einer Inzidenz unter 100 an fünf Werktagen nacheinander unter Auflagen wieder öffnen - dazu gehören etwa Freiburg und der Kreis Breisgau-Hochschwarzwald. Die Betriebe dürfen nur geimpfte, genesene oder getestete Gäste reinlassen. Viele Betriebe öffneten erst Mitte oder Ende dieser Woche, sagte Hangleiter. «Die brauchen einfach einen längeren Vorlauf.»

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