Baden-Württemberg

DNA-Massentest nach Vergewaltigung: 150 Teilnehmer

Schriftzug "Polizei"
Der Schriftzug "Polizei" an einem Polizeirevier. Foto: Boris Roessler/dpa/Symbolbild © Boris Roessler

Blaubeuren (dpa/lsw) - An einem zweiten DNA-Massentest im Zusammenhang mit drei Einbrüchen und einer Vergewaltigung in Blaubeuren (Alb-Donau-Kreis) haben rund 150 Männer teilgenommen. Sie hätten am Freitag und Samstag die Gelegenheit wahrgenommen, ihre DNA-Probe abzugeben, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Samstagabend mit. Damit haben die Ermittler nun 480 Proben. Insgesamt rund 700 Männer sind aufgerufen.

Den Männern, die bisher nicht an dem Test teilnehmen konnten oder sich nicht gemeldet haben, wollen die Ermittler nun individuelle Termine anbieten. Sie können sich aber auch selbst bei der Polizei melden und einen Termin vereinbaren.

Im August hatten sich an der ersten DNA-Probenentnahme 270 Männer beteiligt. 60 weitere hatten um einen Ersatztermin gebeten. Die Reihenuntersuchung fand in der Blaubeurer Stadthalle statt.

Der Täter der Delikte von Ende 2020 war zum Tatzeitpunkt zwischen 41 und 52 Jahre alt. Das hat eine Analyse von Spuren an zwei Tatorten ergeben, die mutmaßlich von ihm stammten. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Mann zu dieser Zeit in Blaubeuren wohnte. Diese Voraussetzungen treffen auf rund 700 Menschen zu. Die Teilnahme ist freiwillig.

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