Luftverkehr

DRF bilden «vom Fußgänger zum Berufshubschrauberpiloten» aus

Rettungshubschrauber
Ein Rettungshubschrauber setzt zur Landung an. © Matthias Balk

Rheinmünster (dpa/lsw) - Für die ersten Flugschüler an der Akademie der DRF Luftrettung hat am Donnerstag die Ausbildung zum Berufshubschrauberpiloten begonnen. Mit dem zweijährigen Kurs unter dem Motto «vom Fußgänger zum Berufshubschrauberpiloten» komplettiere die Akademie das Angebot ihrer Flugschule, teilte die DRF Luftrettung mit. Als Trainingshubschrauber am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden in Rheinmünster diene eine nagelneue, rot-weiße Robinson 44 Raven II. Die kleine, einmotorige Maschine sei für Übungszwecke optimal.

Die DRF Luftrettung mit Sitz in Filderstadt bei Stuttgart ist eine der größten Luftrettungsorganisationen Europas. An 29 Stationen in Deutschland fliegen die Helferinnen und Helfer mit mehr als 50 Hubschraubern zum Beispiel Verletzte zu Krankenhäusern oder von Klinik zu Klinik. Darüber hinaus holt die DRF Luftrettung mit eigenen Ambulanzflugzeugen Patientinnen und Patienten aus dem Ausland zurück. Im vergangenen Jahr leistete sie den Angaben nach 38.076 Einsätze. Das waren vier Prozent mehr als im Vorjahr (36.586). Rund 190 Piloten, 650 Ärzte, 185 Notfallsanitäter und 150 Techniker zählen zum Team.