Baden-Württemberg

E-Autos sollen in Schnellladeparks zügig Strom tanken

Ein Elektroauto von BMW wird an einer Ladesäule geladen
Ein Elektroauto von BMW wird an einer Ladesäule geladen. Foto: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild © Monika Skolimowska

Karlsruhe (dpa/lsw) - In nur fünf Minuten Strom für 100 Kilometer Reichweite laden: Mit 16 «urbanen Schnellladeparks» im Südwesten will der Energiekonzern EnBW Menschen die Elektromobilität schmackhaft machen. In den 15 größten Städten des Landes sollen die Anlagen stehen, an denen gleich mehrere Fahrer die Akkus ihrer Fahrzeuge beispielsweise während eines Besuchs im Shoppingcenter aufladen können. «Dass wir von Ladeleistung in Stunden zu Ladeleistung in Minuten gekommen sind, ist der eigentliche Punkt», sagte EnBW-Chef Frank Mastiaux am Mittwoch anlässlich der offiziellen Eröffnung eines solchen Parks in Karlsruhe am Durlach Center, einem Einkaufszentrum.

Sechs Säulen mit je zwei Ladepunkten sollen dort eine Leistung von bis zu 300 Kilowatt liefern. Der Park ging Ende 2020 in Betrieb und ist Teil des zu etwa einem Drittel vom Landesverkehrsministerium geförderten Projekts «Urbane Schnellladeparks Baden-Württemberg». Ohne diese finanzielle Hilfe sei der Ausbau der Infrastruktur für E-Fahrzeuge nicht möglich, machte Mastiaux deutlich: Bis die Kosten ausgeglichen seien, werde es gut anderthalb Jahrzehnte dauern.

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