Eishockey

Eisbären setzen auf Heimvorteil im entscheidenden Halbfinale

Adler Mannheim - Eisbären Berlin
Mannheims Nigel Dawes (l) und Berlins Kai Wissmann kämpfen um den Puck. © Uwe Anspach

Mannheim (dpa/lsw) - Kai Wissmann gab sich trotz der der Niederlage der Eisbären Berlin im vierten Halbfinalspiel der Deutschen Eishockey Liga kämpferisch. «Es ist jetzt natürlich frustrierend, aber im Endeffekt hat sich nichts geändert. Wir brauchen nach wie vor einen Sieg fürs Finale», sagte der 25 Jahre alte Verteidiger am Dienstagabend nach dem 3:4 bei den Adler Mannheim. Mit dem Sieg glichen die Kurpfälzer in der Best-of-five-Serie zum 2:2 aus und erzwangen ein Entscheidungsspiel am Donnerstag in Berlin (19.30 Uhr/Magentasport und ServusTV).

Wissmann, der nach einem sehenswerten Solo das 3:3 erzielt hatte, setzt nun auf die Unterstützung von den Rängen: «Natürlich bin ich froh, dass wir zu Hause vor unseren Fans spielen können.» Diesen Faktor hob auch Trainer Serge Aubin hervor. «Wir haben die ganze Saison über hart für den Heimvorteil gearbeitet. Diese Gelegenheit müssen wir jetzt nutzen», sagte der Kanadier.

Trotz der zweiten Niederlage in Serie kritisierte Aubin die Leistung seines Teams nicht. «Wir haben viel besser gespielt als in der vorigen Begegnung», sagte er. «Auf beiden Seiten haben die Spieler sehr hart gekämpft. Letztlich war entscheidend, wie der Puck in einigen Situationen gesprungen ist. Da geht es um Zentimeter.»

Den bevorstehenden Showdown sieht der Trainer als Chance: «Für solche Anlässe spielen die Jungs Eishockey. Wenn sie damit anfangen, hoffen sie, einmal das entscheidende Tor in einem großen Spiel zu schießen. Und dort sind wir jetzt», sagte er. «Wir haben alle Fähigkeiten, die wir brauchen. Am Donnerstag müssen wir rausgehen, unsere Qualität zeigen und Spaß haben.»