Baden-Württemberg

Eisenmann zur Wahl Laschets: «Keinen Grund für Frust»

Armin Laschet spricht beim Bundesparteitag
Der neue Parteivorsitzende Armin Laschet spricht beim Bundesparteitag. Foto: Michael Kappeler/dpa © Michael Kappeler

Stuttgart (dpa/lsw) - Eigentlich hatte die Südwest-CDU auf Friedrich Merz als CDU-Bundeschef gesetzt - die Spitzenkandidatin zur Landtagswahl, Susanne Eisenmann, verspricht sich trotz seines Scheiterns aber Rückenwind für den Wahlkampf in Baden-Württemberg. «Der Bundesparteitag gibt uns insgesamt Rückenwind. Er hat gezeigt: Die CDU kann digital und modern», sagte sie der «Stuttgarter Zeitung» und der «Badischen Zeitung». Auch von Laschet werde man neue Akzente in der Wirtschaftspolitik hören, um die ökonomische Krise überwinden und die Zukunft als erfolgreicher Innovations- und Industriestandort sichern zu können. «Vom nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten können wir uns zudem etwas für unseren eigenen Wahlkampf abschauen.» So habe Laschet 2017 zudem die beliebte SPD-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft geschlagen.

«Für Ärger oder Frust gibt es keinen Grund», sagte Eisenmann der «Badischen Zeitung» zum Wahlergebnis. «Es gehört zur innerparteilichen Demokratie, dass man sich mal mit einem Personalwunsch durchsetzt und mal nicht.»